Temperaturen erstmals unter null
Kälteschock in der Karibik: Wetter in Kuba so eisig wie nie
Aktualisiert:
von Joachim Vonderthann:newstime
Temperatur-Schock in Karibik: Kuba erlebt erstmals null Grad
Videoclip • 01:31 Min • Ab 12
Erstmals in der Geschichte hat Kuba eine Temperatur von null Grad gemessen. Frost überzogene Felder und ungewöhnliche Kälte dominieren die tropische Insel.
Das Wichtigste in Kürze
In Kuba wurde erstmals eine Temperatur von null Grad gemessen.
Eine Kaltfront aus Polarluftmassen führte zu frostigen Temperaturen und überzogenen Feldern in der Karibik.
Die USA kämpfen ebenfalls mit einer ungewöhnlichen Kältewelle.
Eigentlich ist Kuba bekannt für seine tropische Wärme und sonnenverwöhnten Strände - und stand zuletzt wegen Drohungen von US-Präsident Trump im Fokus. Doch jetzt gibt es dort einen historischen Kälteeinbruch: Zum ersten Mal in der Geschichte des karibischen Landes sank die Temperatur auf null Grad Celsius. Wie der kubanische Wetterdienst Insmet auf Facebook mitteilte, wurde dieser Rekordwert von einer Wetterstation in der Provinz Matanzas im Norden der Insel aufgezeichnet. Insmet bestätigte, dass es sich um die niedrigste jemals gemessene Temperatur in Kuba handelt.
Historischer Temperatursturz in Kuba
Besonders bemerkenswert: In Matanzas waren Felder von Frost überzogen – ein Anblick, der in dem tropischen Karibikstaat als äußerst ungewöhnlich gilt, wie n-tv berichtet. Der bisherige Temperaturrekord von 0,6 Grad war im Jahr 1996 gemessen worden. Laut Insmet war der drastische Temperatursturz auf eine starke Kaltfront zurückzuführen, die Polarluftmassen aus dem Norden des amerikanischen Kontinents bis in die Karibik brachte.
In Florida fallen die Leguane von den Bäumen
Während Kuba von den frostigen Temperaturen überrascht wurde, kämpft auch ein Großteil der USA weiter mit einer heftigen Kältewelle. Schnee und eisige Temperaturen treffen derzeit zahlreiche Bundesstaaten, darunter auch solche mit normalerweise milden Wintern wie North Carolina und Georgia. Selbst der "Sonnenstaat" Florida blieb nicht verschont: Hier ließ die Kälte wechselwarme Tiere wie Leguane von den Bäumen stürzen. Bei niedrigen Temperaturen erstarren die Tiere, da ihre Körpertemperatur stark von der Umgebung abhängt.
Die Kältewelle erreichte ihren Höhepunkt zeitlich passend zum jährlichen Murmeltiertag am 2. Februar. Das berühmte Murmeltier Punxsutawney Phil sah an diesem Tag seinen Schatten, was traditionell als Zeichen für sechs weitere Wochen Winter interpretiert wird. Tausende Schaulustige verfolgten die traditionelle Prognose des Nagetiers im US-Bundesstaat Pennsylvania.
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Verwendete Quellen:
n-tv: "Kuba erlebt erstmals null Grad"
Nachrichtenagentur dpa
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