Neue Einheit

Nordkoreanische Raketen für Putin – neue ballistische Gefahr für die Ukraine

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Nordkorea schickt Putin 30.000 Soldaten (27. Juli)

Videoclip • 01:18 Min • Ab 12


Kims Soldaten sind schon seit längerem im Einsatz für Putin. Nun soll eine Raketeneinheit in den Westen Russlands verlegt werden. Was das für die Ukraine bedeuten könnte.

Immer wieder betonen Wladimir Putin und Kim jong-un die enge Verbindung von Russland und Nordkorea. Nachdem Kim den Kreml bereits mit tausenden Soldaten in der Grenzregion Kursk unterstützte – und Gefallene für Propagandazwecke instrumentalisiert – soll nun, Informationen des ukrainischen Geheimdiensts zufolge, eine nordkoreanische Raketeneinheit in den Westen Russlands verlegt werden.

Von ihrem Standpunkt in der westrussischen Region Woronew aus könnte die Einheit die Ukraine bedrohen, welche aktuell sowieso mit ihrer Luftabwehr überfordert scheint. Ausgerüstet werden sollen die Nordkoreaner laut Andrij Tschernjak vom ukrainischen Militärgeheimdienst mit 120 ballistischen Raketen sowie sechs Startrampen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die Einheit aus 90 nordkoreanischen Soldaten bestehen soll.

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Nordkoreas Raketen fliegen weiter

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine arbeiten Moskau und Pjöngjang militärisch noch enger zusammen. Ein gegenseitiger Verteidigungspakt wurde 2024 geschlossen. Millionen von Artilleriegranaten für den Krieg stammen aus Kims abgeschottetem Land. Ukrainischen Angaben zufolge befinden sich in Kursk aktuell 9.500 nordkoreanische Soldaten.

Nordkoreanische Waffen töten bereits in der Ukraine. Raketen vom Typ KN-23 sowie KN-24 haben eine größere Reichweite sowie eine höhere Nutzlast als ihr russisches Pendant Iskander, sind jedoch laut ukrainischem Militär ungenauer. Genau dieser Fakt fordert wohl auch mehr zivile Opfer. Behörden zufolge kamen in der vergangenen Woche fünf Mitglieder einer Familie im Dorf Raduschne durch eine nordkoreanische Rakete ums Leben.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur Reuters

Nachrichtenagentur dpa

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