Sicherheitslage
Merz warnt: Wir leben "nicht mehr im Frieden"
Veröffentlicht:
von dpaFür seinen teilweisen Rüstungsexportstopp für Israel hat Merz auch viel Kritik eingesteckt.
Bild: Michael Kappeler/dpa
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnt vor einer neuen Bedrohungslage durch Cyberangriffe, Sabotage und Spionage. Die Sicherheitsrisiken nehmen spürbar zu, erklärt er.
Angesichts zunehmender Attacken auf Datennetze und Infrastruktur kann man nach Ansicht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nicht mehr von Frieden in Deutschland sprechen. "Wir sind nicht im Krieg, aber wir leben auch nicht mehr im Frieden", sagte er beim "Schwarz Ecosystem Summit" in Berlin vor Unternehmern.
Die Bedrohung sei real. Der Kanzler nannte die Verursacher zwar nicht beim Namen, zählte aber die ganz Palette feindseliger Aktionen auf, die ihm Sorge bereiten. "Drohnenüberflüge, Ausspionieren, Tiergartenmord, massive Bedrohung einzelner Personen des öffentlichen Lebens, nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern Europas. Sabotageakte, täglich. Der Versuch, Datencenter lahmzulegen. Cyberattacken", sagte er. "Ich vermute mal, hier im Saal ist wahrscheinlich jeder zweite mindestens schon einmal davon betroffen gewesen, wie seine Datennetze und Infrastruktur angegriffen wurden."
Zuletzt hatten Drohnensichtungen anFlughäfen in Dänemark und Norwegen für Aufsehen gesorgt. Ein Zusammenhang mit Provokationen aus Russland wurde von den dänischen Behörden nicht ausgeschlossen.
Mehr News

Lebensmittel-Test
Rapsöl bei Stiftung Warentest: Diese günstigen Produkte überzeugen

"Schraubenkönig"
Reinhold Würth über die Gen Z: Sie ist "wahnsinnig verwöhnt"

Justiz
Senioren betrogen: Amtsgericht Wiesbaden verhängt lange Haftstrafe

Gesundheitsmythen
Sind Wasserfilter nötig? Die Verbraucherzentrale klärt auf

Öko-Test
Apfelessig im Öko-Test: Pestizid-Rückstände entdeckt

Landkreis Zwickau
Limbach-Oberfrohna: Fake-Goldgeschäft bringt Kunden um viel Geld

Verbraucherzentrale warnt
Phishing-Alarm: Falsche Web.de-Mails im Umlauf

Sucheinsatz
Hausexplosion in Regensburg: Einsatzkräfte finden Leiche

Zwischen Stromberg und Rheinböllen
Baustelle auf A61 behindert Rettungskräfte bei Unfallbergung

