Nach fast 90 Jahren
Wiedereröffnung einer Synagoge in München - Bundeskanzler Merz kämpft mit den Tränen
Veröffentlicht:
von Domagoj KlobucarBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Rachel Salamander vom Verein "Synagoge Reichenbachstraße e. V." bei der feierlichen Wiedereröffnung in München.
Bild: Leonie Asendorpf/dpa
Mit bewegenden Worten hat Bundeskanzler Friedrich Merz bei der Wiedereröffnung der Reichenbach-Synagoge in München eindringlich vor wachsendem Judenhass gewarnt. Er versprach den jüdischen Gemeinden die volle Unterstützung im Kampf gegen Antisemitismus – politisch wie strafrechtlich.
"Ich möchte Ihnen sagen, wie sehr mich das beschämt" – mit eindringlichen Worten hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Wiedereröffnung einer Synagoge in München vor wachsendem Judenhass gewarnt.
Sichtlich bewegt wünschte er sich, "dass jüdisches Leben in Deutschland eines Tages wieder ohne Polizeischutz auskommt. Wir dürfen uns daran nicht gewöhnen, dass dies nun schon seit Jahrzehnten offenbar notwendig ist".
Dieser Moment zeigt einen Kanzler, der zwischen Mahnung und Emotion pendelt – und eine Synagoge, die knapp 87 Jahre nach ihrer Verwüstung durch die Nationalsozialisten wieder in altem Glanz erstrahlt. Mehr dazu hier im Joyn-Video.
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