Mit Sprengstoff beladen

Flughafen Leipzig/Halle: Drohne mit Zünder laut NATO-Sprecher in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Drohne: Flughafen Leipzig gesperrt

Videoclip • 24 Sek • Ab 12


Am Airport Leipzig/Halle wurde in der Nacht der Betrieb eingestellt. Eine Drohnensichtung und ein verdächtiger Gegenstand sorgten für Aufsehen. Nun meldet sich die NATO.

In der Nacht auf Mittwoch (5. August) starteten und landeten keine Maschinen am Flughafen Leipzig/Halle. Grund dafür waren die Entdeckung eines zunächst unbekannten Flugobjekts sowie der Fund eines verdächtigen Gegenstands.

Ein NATO-Sprecher erklärte nun, dass eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs gesichtet wurde. Informationen aus Sicherheitskreisen zufolge sollen sich an der Drohne Sprengstoff sowie ein Zünder befunden haben. Zunächst hatte "Bild" berichtet.

Auch in den News:

Der verdächtige Gegenstand wurde an der Südpiste entdeckt und von der Bundespolizei untersucht. Auch ein Sprengstoffroboter kam zum Einsatz. Ein möglicher Zusammenhang beider Vorfälle wird laut einem Polizeisprecher geprüft. Es bestehe keine akute Gefahr, es handele sich jedoch um einen "sicherheitsrelevanten Vorfall". Angaben der Polizeidirektion Leipzig zufolge mussten Flugzeuge, darunter auch eine Passagiermaschine, umgeleitet werden.

Wie die "Leipziger Volkszeitung" auf Anfrage erfuhr, handelte es sich laut einem Flughafensprecher um einen "Vorfall mit Drohnensichtung". Um 0:05 Uhr sei der Flugbetrieb eingestellt worden.

Seit den frühen Morgenstunden sind die Start- und Landebahnen im Nordbereich wieder freigegeben. Aufgrund der Ermittlungen bleibt die Südpiste länger gesperrt.


Verwendete Quellen:

Leipziger Volkszeitung: "Drohne am Airport Leipzig/Halle? Flugbetrieb zeitweise gestoppt, Krisenraum eingerichtet"

Bild: "Drohne trug ein Päckchen mit Zünder"

Nachrichtenagentur dpa

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