Ihren Ehemann nimmt sie in Schutz

Epstein-Enthüllungen: Hillary Clinton erhebt schwere Vorwürfe gegen Trump

Veröffentlicht:

von Benedikt Rammer

:newstime

Hillary Clinton "Mein Mann stand Epstein nicht nahe"

Videoclip • 01:11 Min • Ab 12


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Die Veröffentlichung von Millionen Seiten Epstein-Daten sorgt für politische Spannungen. Hillary Clinton äußert in einem Interview Verdachtsmomente gegen die Trump-Regierung und fordert Transparenz bei der Untersuchung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Millionen Seiten Epstein-Akten wurden veröffentlicht und sorgen für internationale Konsequenzen.

  • Hillary Clinton vermutet Vertuschungsversuche der Trump-Regierung und fordert Transparenz bei den Untersuchungen.

  • Die Clintons wurden ebenfalls vor einen Untersuchungsausschuss geladen und plädieren für öffentliche Anhörungen.

Ende Januar wurden Millionen Seiten an Dokumenten aus den Akten des verstorbenen Finanziers und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Unter anderem tauchten darin Namen prominenter Persönlichkeiten wie Bill Clinton, Donald Trump und weitere bekannte Figuren auf. Die Veröffentlichung hat weltweit für Schlagzeilen gesorgt und eine Welle von Rücktritten ausgelöst, darunter auch von hochrangigen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik.

In einem Interview in der ARD-Talkshow "Maischberger" äußerte die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton deutliche Kritik an der Trump-Regierung. Sie vermutet Ungereimtheiten bei der Veröffentlichung der Akten und wirft der Regierung vor, Teile davon bewusst zu verbergen. Clinton sagte: "Die schlampige Art und Weise, wie diese Regierung versucht hat, diese Akten zu verbergen […] lässt mich vermuten, dass sie etwas zu verbergen hat." Zudem fügte sie hinzu: "Ich denke, dass sie um Präsident Trump besorgt sind."

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Vorwürfe gegen den Justizausschuss

Hillary Clinton richtete sich auch gegen den Justizausschuss, der ihrer Meinung nach mit gezielten Fragen versuche, die Aufmerksamkeit von Donald Trump abzulenken. Sie betonte: "Sie haben etwas zu verbergen. Aber ich weiß nicht, was es ist." Sowohl sie als auch ihr Ehemann Bill Clinton tauchten mehrfach in den veröffentlichten Dokumenten auf. Beide wurden vor den Untersuchungsausschuss geladen und mussten sich einer nicht-öffentlichen Befragung stellen.

Clinton forderte jedoch, dass die Anhörungen öffentlich zugänglich gemacht werden sollten, um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten. "Wir haben nichts zu verbergen. Wir haben gesagt, dass wir öffentlich aussagen würden. Wir ziehen das vor," erklärte sie im Interview und kritisierte gleichzeitig die Bemühungen, die Aufmerksamkeit von Trumps möglichen Verstrickungen abzulenken.

Clintons Beziehung zu Epstein

Während Hillary Clinton angab, Epstein nie persönlich getroffen zu haben, räumte sie ein, dass ihr Ehemann Bill Clinton ihn mehrfach getroffen habe. Dies sei jedoch ausschließlich im Rahmen von Wohltätigkeitsprojekten geschehen. Laut Hillary Clinton habe Epstein ein Flugzeug zur Verfügung gestellt, mit dem Bill Clinton Reisen zu verschiedenen Projekten unternahm – lange bevor Epstein strafrechtlich verurteilt wurde.

Millionen Akten veröffentlicht

Die Veröffentlichung der Akten durch das US-Justizministerium Ende Januar stellt den bislang größten Datensatz im Zusammenhang mit Epstein dar. Unter den Dokumenten befinden sich Fotos, E-Mail-Verkehr und weitere brisante Materialien. Diese Enthüllungen führten bereits zu politischen und wirtschaftlichen Rücktritten, unter anderem von hochrangigen Persönlichkeiten wie der Chefjuristin von Goldman Sachs und Teilen der britischen Regierung. Dennoch bleibt unklar, ob alle relevanten Unterlagen tatsächlich öffentlich gemacht wurden.

Hillary Clinton hofft darauf, dass offene Fragen zur möglichen Verstrickung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump noch beantwortet werden. Ihrer Meinung nach sei die derzeitige Untersuchung vor allem darauf ausgelegt, Trump zu schützen. "Das ist eine Anstrengung, um Trump zu schützen. Wovor, kann ich nicht sagen," schloss sie ihre Ausführungen im Interview ab.


Verwendete Quellen:

ARD-Sendung "maischberger" vom 18. Februar 2026

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