Unglück nahe Lake Tahoe
Lawine in Kalifornien: Neun Skifahrer vermisst
Veröffentlicht:
von Jana WejkumIn Kalifornien ist viel Schnee gefallen.
Bild: Brooke Hess-Homeier/AP/dpa
In einem Skigebiet werden mehrere Menschen von einer Lawine erfasst. Sechs davon warteten während eines Wintersturms auf ihre Rettung, neun weitere werden vermisst.
In einem Skigebiet in Kalifornien wurden 15 Skifahrer:innen von einer Lawine erfasst. Sechs von ihnen sind mittlerweile gerettet, neun weitere Menschen gelten als vermisst. Zwei der Überlebenden seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte das örtliche Nevada County Sheriff's Office in seinem jüngsten Social-Media-Post mit.
Zuvor waren die Rettungskräfte noch von insgesamt 16 betroffenen Menschen ausgegangen, die Zahl wurde am Dienstagabend (17. Februar, Ortszeit) nach unten korrigiert.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.
Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Schneesturm erschwert Rettung
Das Sheriffbüro erklärte, dass die Rettung aufgrund des extremen Winterwetters Stunden gedauert habe. Über das Gebiet nahe Lake Tahoe an der Grenze zu Nevada zog zur Unglückszeit ein schwerer Wintersturm. Mehr als 50 Rettungskräfte seien im Einsatz gewesen.
Die Skifahrer:innen befanden sich laut Informationen der Nachrichtenagentur AP auf einem dreitägigen Skiausflug. Sie hätten sich zwei Nächte lang in unwegsamem Gelände aufgehalten. Der Notruf sei von dem Skitour-Unternehmen, das die Expedition anführte, abgesetzt worden. Auch Bergführer:innen und das Notfall-Equipment der Skifahrer:innen hätten Alarm geschlagen.
Die Überlebenden haben in einem bewaldeten Gebiet in der Nähe des Unglücksortes Zuflucht gesucht. Über einen Notfall-Satelliten-Nachrichtendienst konnten sie Textnachrichten an das Sheriffbüro senden.
Behörden warnen vor Lawinengefahr
Die Einsatzkräfte raten, von Ausflügen in der Gegend abzusehen. Sie verweisen auf eine bis Mittwoch (18. Februar) geltende Lawinenwarnung: "Die Wetterbedingungen sind weiterhin extrem gefährlich." Aufgrund des Sturms sei mit Gewittern, hohen Windgeschwindigkeiten und schwerem Schneefall zu rechnen. In den letzten 24 Stunden seien in der Region bis zu 80 Zentimeter Neuschnee gefallen.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
Nachrichtenagentur AP
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

In Unruheprovinz
Pakistan: Viele Tote und Verletzte bei Explosion eines Personenzugs

Große Gefahr für Journalist:innen
Studios von ARD und Deutscher Welle nach russischen Angriffen in Kiew verwüstet

Unglück auf der Autobahn
Segelflugzeug-Absturz bei Olpe: Polizei bittet um Mithilfe

Millionen auf dem Weg
Pilgerreise nach Mekka: Bald startet Hadsch – das musst du wissen

Freinsheim
Rheinland-Pfalz: Storchen-Küken aus Dachrinne gerettet

Demokratie
Söder gesteht: Eindämmen der AfD schwieriger als gedacht

