Schwerer Vorwurf

AfD-Abgeordnete Martina Uhr vor dem Rauswurf – nächster Fall von Vetternwirtschaft?

Aktualisiert:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Filz-Vorwürfe belasten die AfD (24. Februar)

Videoclip • 02:01 Min • Ab 12


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Die niedersächsische AfD-Landesgruppe im Bundestag will die Abgeordnete Martina Uhr loswerden. Der Vorwurf: Vetternwirtschaft im Büro. Jetzt tickt die Uhr – und es könnte noch härter kommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der AfD sorgt ein neuer Fall aus Niedersachsen für Aufsehen.

  • Die niedersächsische AfD-Landesgruppe im Bundestag fordert den sofortigen Mandatsverzicht von Martina Uhr.

  • Hintergrund sind Vorwürfe, sie habe enge Angehörige in ihrem Bundestagsbüro beschäftigt.

Die Niedersachsen-AfD im Bundestag macht Ernst: Die Abgeordnete Martina Uhr soll ihr Mandat niederlegen – und zwar schnell. Die Landesgruppe stellte ihr am Mittwoch (25. Februar) ein 24-Stunden-Ultimatum, wie Landesgruppenchef Andreas Paul laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte.

Der Grund: Uhr soll ihren Lebensgefährten und dessen Tochter in ihrem Bundestagsbüro angestellt haben. Die "Welt" hatte zuerst darüber berichtet. Eine interne Überprüfung durch die Landesgruppe habe die Vorwürfe "in vollem Umfang" bestätigt, so Paul.

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Was passiert, wenn Uhr nicht freiwillig geht?

Falls die Abgeordnete ihr Mandat nicht innerhalb der Frist niederlegt, will die Landesgruppe in der nächsten Fraktionssitzung ihren kompletten Ausschluss aus der AfD-Bundestagsfraktion beantragen. Uhr selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

Die Politikerin war 2025 über die Landesliste in den Bundestag eingezogen und sitzt dort im Umweltausschuss. Jetzt steht ihre politische Zukunft auf dem Spiel – während in der AfD Niedersachsen ohnehin turbulente Zeiten herrschen: Der Landesverband wurde erst kürzlich vom Verfassungsschutz als extremistische Bestrebung eingestuft.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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