Schulklassen helfen

Wiesbaden: 50.000 Maifischlarven werden in Rhein gesetzt

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Videoclip • 01:12 Min • Ab 12


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Die Larven der wandernden Maifische sollen am Freitag in den Rhein ausgesetzt werden. Die Tiere sollen dort wieder heimisch werden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Rund 50.000 Maifischlarven werden im Rahmen eines Artenschutzprojektes in den Rhein ausgesetzt.

  • Der Wanderfisch galt lange als ausgestorben.

  • Im Rahmen des Maifischprojekts wurden bereits Rückkehrer festgestellt, die sich natürlich im Rhein reproduziert haben.

Am Flussufer in Wiesbaden-Biebrich sollen am Freitag (11.00 Uhr) rund 50.000 Maifischlarven in den Rhein ausgesetzt werden. Damit soll die Wanderfischart wieder heimisch gemacht werden.

Seit 2007 gibt es mehrere länderübergreifende Projekte, um die Wiederansiedlung zu fördern. Nach dem Aussetzen der Maifischlarven im Rhein wandern diese im Laufe des Jahres zurück ins Meer. Im Alter von drei bis acht Jahren kehren erwachsene Tiere zum Laichen in die Flüsse zurück.

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Die Larven sollen bei der aktuellen Aktion unter anderem von zwei Wiesbadener Schulklassen ausgesetzt werden. Mit von der Partie sind zudem Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) sowie Vertreter:innen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Ursprünglich war der Maifisch sehr weit in Westeuropa verbreitet und galt als Brotfisch der Fischerei. Aufgrund von Gewässerverschmutzung, Wanderhindernissen und vereinzelt auch Überfischung gingen die Bestände in der Vergangenheit jedoch sehr stark zurück und der Fisch galt als ausgestorben. Im Rahmen des Maifischprojekts wurden bereits Rückkehrer festgestellt, die sich natürlich im Rhein reproduziert haben.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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