Ehemaliger Flughafen
"Verdacht einer Gefahrenlage": Großer Polizeieinsatz auf Tempelhofer Feld in Berlin
Aktualisiert:
von Anne Funk:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Mit einem großen Aufgebot ist die Polizei auf dem früheren Flughafen im Einsatz. Gesucht werde eine Person mit einer Waffe, so die Aussage.
Die Berliner Polizei ist mit einem größeren Aufgebot auf dem Tempelhofer Feld im Einsatz. Es bestehe der "Verdacht einer Gefahrenlage", teilte die Behörde auf der Plattform X mit. "Unsere Einsatzkräfte sind bereits sichtbar vor Ort und überprüfen die Situation." Einzelne Zugänge dorthin seien aufgrund des Einsatzes gesperrt. Ein Verlassen des Feldes sei aber jederzeit möglich, hieß es. "Bislang haben unsere Einsatzkräfte keine konkrete Gefahr festgestellt", hieß es weiter.
Nach Angaben eines Polizeisprechers soll ein Mensch mit einer Waffe oder einem "schusswaffenähnlichen Gegenstand" gesehen worden sein. Polizist:innen suchen nun das Gelände nach der Person ab, wie der Sprecher sagte.
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Hunderte Einsatzkräfte vor Ort
Mehr als 100 Polizist:innen sind demnach im Einsatz. Die Vielzahl der Einsatzkräfte hänge vor allem mit der Größe des Tempelhofer Feldes zusammen, hieß es. Auch ein Hubschrauber wurde bei der Suche eingesetzt.
Vor gut zwei Monaten gab es einen vergleichbaren Großeinsatz der Polizei in dem nahegelegenen Volkspark Hasenheide. Damals hatten Zeug:innen von Schüssen berichtet. Zahlreiche Polizist:innen sowie ein Hubschrauber und Hunde suchten damals das Gelände ab - nach knapp drei Stunden wurde der Einsatz ohne Ergebnisse beendet.
In den vergangenen Monaten gibt es vermehrt Schüsse auf den Straßen Berlins. Wegen der Entwicklung wurde bei der Polizei die Sondereinheit des Landeskriminalamtes (LKA) "Ferrum" (lateinisch, übersetzt: "Eisen") eingerichtet. Die Berliner Staatsanwaltschaft zog mit der neuen Ermittlungsgruppe "Telum" nach. Durch Razzien in Bars und an Treffpunkten soll die organisierte Kriminalität unter Druck gesetzt werden.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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