Südinsel erzittert
Neuseeland atmet nach Erdbeben auf: "Zerstörerischer Tsunami" bleibt aus
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Hier ist das Katastrophenrisiko am höchsten (24. September 2025)
Videoclip • 01:34 Min • Ab 12
"Als würde ein Zug vorbeirauschen": Ein Erdbeben hat die Südküste Neuseelands erfasst. Die Angst vor einem Tsunami war groß – jetzt gibt es Entwarnung.
Vor einem zerstörerischen Tsunami wurde gewarnt, der Schreck saß den betroffenen Neuseeländer:innen tief in den Knochen: Kurz nach dem heftigen Erdstoß der Stärke 5,9 auf der Südinsel hatten Behörden des Landes noch vor möglichen Tsunami-Fluten gewarnt. Diesbezüglich gibt es mittlerweile Entwarnung.
Der Zivilschutz hat die zunächst ausgegebene Tsunami-Warnung wieder einkassiert. Ein Aufruf, höher gelegenes Gelände aufzusuchen oder sich im Landesinneren in Sicherheit zu bringen, ist somit hinfällig. "Bleiben Sie nicht zu Hause, wenn Sie zur Evakuierung aufgefordert werden", hatten die Behörden noch kurz nach dem Erdstoß mitgeteilt.
"Neuseeland liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann", warnt auch das Auswärtige Amt (AA) standardgemäß. Die Reise- und Sicherheitshinweise für Tourist:innen wurden nach dem Erdbeben jedoch nicht angepasst.
Auch in den News:
Anwohnerin: "Als würde ein Zug heranrauschen"
Das Epizentrum des Bebens befand sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS rund 76 Kilometer unter der Erde, unweit der Kleinstadt Te Anau. Zunächst wurde die Stärke des Bebens noch mit 6,3 beziffert, mittlerweile wurde sie angepasst.
Anwohnerin Janet Atkinson aus dem nördlich von Te Anau gelegenen Wakanda erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), die Anweisungen an die Bevölkerung über das Radio zu verfolgen. Atkinson beschreibt das Naturphänomen folgendermaßen: "Das Erdbeben hat sich angehört, als würde ein Zug heranrauschen, es war sehr stark."
Welche Schäden das Erdbeben verursacht hat, ist noch offen.
Verwendete Quellen:
Auswärtiges Amt: "Neuseeland: Reise- und Sicherheitshinweise"
Nachrichtenagentur dpa
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