Jede Hilfe zu spät

Drei Menschen stürzen von Aussichtsturm im Harz

Veröffentlicht:

von dpa

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Feuer am Brocken im Harz: Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Videoclip • 01:48 Min • Ab 12


Im Harz sind drei Personen von einem 65-Meter-Turm in die Tiefe gestürzt. Zu den Hintergründen ist bisher wenig bekannt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Harz kam es zu einem tragischen Unglück auf einem Aussichtsturm.

  • Drei Menschen stürzten von einem 65 Meter hohen Turm in die Tiefe.

  • Zu den genauen Ursachen des Unglücks ist noch nichts bekannt.

Drei Menschen sind bei einem Sturz von einem Aussichtsturm im Harz gestorben. Für sie kam jede Hilfe zu spät, wie ein Sprecher der Feuerwehr bestätigte. Wie es zu dem Unglück am Nachmittag im niedersächsischen Altenau (Landkreis Goslar) kommen konnte, ist noch unklar. Zuerst hatte die "Goslarsche Zeitung" berichtet.

Zahlreiche Rettungskräfte und Polizisten sind vor Ort. Die Feuerwehr wurde gegen 16.45 Uhr alarmiert. Sie sperrte die Einsatzstelle ab und errichtete Sichtschutzwände. Auch das Kriseninterventionsteam des Landkreises ist im Einsatz.

Was über den Harzturm bekannt ist

Der Harzturm ist ein 65 Meter hoher Aussichtsturm im Oberharz. Nach Betreiberangaben ist er der höchste deutsche Aussichtsturm in Holz-Stahl-Konstruktion. Der rund zehn Millionen Euro teure Bau, den Land und Bund mit etwa 1,4 Millionen Euro förderten, bietet zwei Aussichtsplattformen und einen "Skywalk" mit Glasboden in 45 Metern Höhe.

Der Aufstieg ist zu Fuß über Treppen und per Fahrstuhl möglich, hinunter geht es unter anderem über eine 110 Meter lange Rutsche. Im Gebäude befinden sich zudem ein Restaurant und ein Souvenirshop.

Die Fertigstellung hatte sich mehrfach verschoben - nach Angaben der Betreiber wegen der Corona-Pandemie, des Kriegs gegen die Ukraine und der Energiekrise. Der erste Spatenstich war im Mai 2021, offiziell eingeweiht wurde der Turm am 1. November 2024 durch Niedersachsens damaligen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD). Vollständig nutzbar waren alle Bereiche erst später.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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