Dunkle Rauchwolken über der Stadt

Feuerwehr in Salzgitter kämpft gegen brennenden Schrotthaufen

Veröffentlicht:

von Andrea Ege

Vom brennenden Schrottberg auf dem Gelände des Stahlproduzenten steigt dichter Rauch auf.

Bild: Matthias Bein/dpa


In Salzgitter brennt seit gestern Abend ein Schrottberg auf dem Gelände der Salzgitter AG. Rund 100 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen und die aufsteigende Rauchwolke.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schrotthaufen in Salzgitter, Niedersachsen, ist etwa 15 Meter hoch.

  • Ein Bagger zerlegte den Haufen in der Nacht Stück für Stück.

  • Anwohner:innen sollen Fenster und Türen geschlossen halten.

Ein brennender Schrottberg auf dem Gelände der Salzgitter AG hat in der niedersächsischen Stadt Salzgitter einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Seit Mittwochabend (8. Juli) gegen 19:00 Uhr bekämpften rund 100 Einsatzkräfte die Flammen, die eine dichte, dunkle Rauchwolke über dem Gelände verursachten. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

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Bagger zerlegt Schrotthaufen Stück für Stück

Der etwa 40 mal 40 Meter große und rund 15 Meter hohe Schrotthaufen musste in der Nacht von einem Bagger Stück für Stück auseinandergenommen werden, damit die Einsatzkräfte an den Brandherd gelangen konnten, wie ein Sprecher der Feuerwehr schilderte.

Am frühen Morgen war der aufsteigende Rauch bereits deutlich lichter und heller als noch einige Stunden zuvor. Gegen 9:00 Uhr sei das Feuer größtenteils gelöscht gewesen, so ein Sprecher der Feuerwehr. Zwar komme es weiterhin zu einer leichten Rauchentwicklung, diese sei inzwischen jedoch überwiegend mit Wasserdampf vermischt. Die Feuerwehr ging davon aus, die Einsatzstärke gegen Mittag deutlich reduzieren zu können.

Fenster in Salzgitter geschlossen halten

Bürger:innen in der Umgebung sollten zunächst dennoch weiterhin ihre Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungen sowie Klimaanlagen abgeschaltet lassen, so die Feuerwehr. Zur Brandursache gab es zunächst keine Angaben.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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