Seerettung
Wetter stoppte Fahrt: Vermisste Kuba-Aktivisten gerettet
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von dpa:newstime
Übernahme? USA erhöhen Druck auf Kuba
Videoclip • 33 Sek • Ab 12
Zwei mit Aktivisten besetzte Boote gelten tagelang als vermisst. Nun gibt die mexikanische Marine Entwarnung – und nennt den Grund für die Verzögerung.
Die zwei tagelang vermissten Segelboote mit neun Aktivist:innen an Bord, die Hilfsgüter nach Kuba bringen wollten, sind im Karibikraum gefunden worden. Die Besatzungen seien wohlauf und hätten die Verzögerung mit ungünstigen Wetterbedingungen, insbesondere Gegenwinden, erklärt, teilte die mexikanische Marine mit.
Die beiden Katamarane wurden den Angaben zufolge rund 80 Seemeilen nordwestlich von Kuba von einem Aufklärungsflugzeug entdeckt. Anschließend nahm die Marine Kontakt zu den Aktivist:innen auf. Ein Marineschiff soll die Boote nun auf ihrem weiteren Weg begleiten und ein sicheres Eintreffen in Kuba gewährleisten.
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Suche mit internationaler Beteiligung
Die neun Aktivist:innen verschiedener Nationalitäten waren am 20. März von der mexikanischen Insel Isla Mujeres aus in See gestochen, um Hilfsgüter nach Kuba zu bringen. Nachdem sie nicht wie geplant eingetroffen waren und kein Kontakt bestand, hatten die Behörden eine Such- und Rettungsaktion eingeleitet. Dabei wurden Flugzeuge wie Schiffe eingesetzt und internationale Stellen eingebunden. Mexiko stand nach eigenen Angaben unter anderem mit Seerettungsleitstellen und Botschaften mehrerer Länder in Kontakt.
Zuletzt hatten mehrere internationale Aktivistengruppen versucht, Hilfsgüter auf dem Luft- und Seeweg nach Kuba zu bringen. Die Insel steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise, die seit drei Monaten durch ein US-Ölembargo verschärft wird. Die US-Regierung unter Donald Trump übt erheblichen Druck auf Kuba aus, um die kommunistische Regierung zu wirtschaftlichen und politischen Reformen zu zwingen.
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