Karibik-Staat
Auf Trumps Kuba-Kurs: US-Verbündeter Costa Rica bricht Beziehungen zu Havanna ab
Veröffentlicht:
von Christopher Schmitt:newstime
Übernahme? USA erhöhen Druck auf Kuba
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Trump droht Kuba – und Costa Rica zieht diplomatische Konsequenzen. Der US-Verbündete bricht die Beziehungen zum sozialistischen Karibik-Staat ab.
Costa Rica hat seine diplomatischen Beziehungen zu Kuba abgebrochen. "Die Regierung Costa Ricas erkennt die Legitimität des kommunistischen Regimes in Kuba nicht an", begründete Präsident Rodrigo Chaves den Schritt. Von Havanna wurde die Entscheidung, die einen außenpolitischen Kurswechsel mit Signalwirkung darstellt, kritisiert.
Der costa-ricanische Außenminister Arnoldo André erklärte, der Abbruch sei eine Reaktion auf anhaltende Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung politischer Opposition auf Kuba. In diesem Zusammenhang werde die costa-ricanische Botschaft in Havanna geschlossen. Kuba sei aufgefordert worden, sein diplomatisches Personal aus Costa Rica abzuziehen. Lediglich konsularische Vertretungen dürften vorerst bestehen bleiben.
Costa Rica folgt auf Venezuela
Präsident Chaves hat die kubanische Führung ungewöhnlich scharf attackiert und erklärt, das kommunistische Modell sei auf Kuba – wie überall sonst – gescheitert. Seit der Revolution von 1959 sei Kuba ein "Parasit" für andere Staaten gewesen.
Nach dem Ende der Sowjetunion hatte lange Zeit Venezuela als wichtigster Unterstützer Kubas fungiert. Doch nach der Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro durch das US-Militär Anfang Januar ist auch diese Unterstützung weggebrochen. Vor dem Hintergrund eines politischen Rechtsrucks in Teilen Lateinamerikas unterstützen inzwischen nur noch wenige Regierungen den sozialistischen Karibikstaat aktiv. Als Ausnahme gilt derzeit vor allem Mexiko, dessen linke Regierung weiter an der Seite Havannas steht.
Mit der Entscheidung ist Costa Rica bereits das zweite lateinamerikanische Land innerhalb weniger Tage, das die Beziehungen zu Kuba kappt. Zuvor hatte bereits Ecuador diesen Schritt vollzogen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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