Sicherheitsbereich gesperrt
Nach Sicherheitsvorfall: Flughafen Köln/Bonn öffnet wieder - das war der Grund
Aktualisiert:
von Michael ReimersAm Flughafen Köln/Bonn kam es am Morgen zu einem Sicherheitsvorfall.
Bild: Sascha Thelen/dpa
Der Flughafen Köln/Bonn stand im Zeichen eines Sicherheitsvorfalls. Die Terminals 1 und 2 wurden teilweise gesperrt. Was wir wissen und was nicht.
Das Wichtigste in Kürze
Am Flughafen Köln/Bonn wurden nach einem Sicherheitsvorfall die Terminals zeitweise gesperrt.
Abflüge waren stundenlang nicht möglich, ankommende Flüge hingegen nicht betroffen.
Nun steht die Ursache fest.
Eine technische Störung hat am Freitagmorgen (13. Februar) den Flughafen Köln/Bonn für etwa zweieinhalb Stunden weitgehend lahmgelegt. Rund 800 Fluggäste waren laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) von dieser Störung betroffen und mussten den Sicherheitsbereich verlassen, längere Zeit warten und sich anschließend erneut mit ihrem Handgepäck der Sicherheitskontrolle unterziehen.
Die Störung ereignete sich während der Einführungsphase neuer Technik an der Sicherheitskontrolle. Nach vorliegenden Informationen wurde eine Tasche, die beim Durchleuchten als verdächtig eingestuft worden war und deshalb noch einmal extra kontrolliert werden sollte, direkt an den Besitzer ausgehändigt. Daraufhin sperrte die Bundespolizei vorübergehend die Sicherheits-Checks der Terminals 1 und 2.
Auswirkungen auf den Flugverkehr
Obwohl der Flugbetrieb während der Maßnahme nicht komplett eingestellt wurde und Landungen planmäßig stattfinden konnten, waren etwa ein Dutzend Flüge von Verzögerungen bei den Abflügen betroffen. Nach Wiedereröffnung kam es am Sicherheitscheck zu längeren Wartezeiten, einerseits weil die 800 Passagier:innen vom Morgen nochmals kontrolliert werden mussten und andererseits weil die Scanner mit der neuen Technik zunächst nicht genutzt werden konnten.
Auch in den News:
Zusammenhang mit neuer Sicherheitstechnik
Ein Flughafensprecher teilte mit, dass derzeit nur rund 60 Prozent der eigentlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen. Die Techniker:innen arbeiteten "mit Hochdruck" daran, den Fehler zu beheben. Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei wurden die betroffenen Flugreisenden erneut kontrolliert, sodass sie ihre Flugreise antreten konnten.
Die Störung traf den Flughafen zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da viele "Karnevalsflüchtlinge" über das Karnevalswochenende verreisen wollten.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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