Bus und Bahn

Preisindex fürs Deutschlandticket: So wird der Preis berechnet

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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ADAC: Deutschlandticket oft günstiger (17. März)

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Die Verkehrsminister:innen haben einen Preisindex fürs Deutschlandticket beschlossen. Was den Preis künftig beeinflusst – und ob Preissprünge drohen.

Der Preis des Deutschlandtickets soll ab dem kommenden Jahr nicht mehr politisch festgelegt werden. Stattdessen haben die Verkehrsminister:innen einen neuen Preisindex beschlossen. Wie hoch der Ticketpreis im Jahr 2027 konkret ausfallen wird, soll spätestens Ende September feststehen.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU), Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz, sagte in Lindau, er glaube, Entwarnung geben zu können: Eine Erhöhung im zweistelligen Prozentbereich sei demnach nicht zu erwarten. Auch die saarländische Verkehrsministerin Petra Berg (SPD) betonte, der Preis werde weiterhin attraktiv bleiben.

Dämpfungsfaktor gegen Preissprünge

Künftig soll eine festgelegte Berechnungsformel über den Ticketpreis entscheiden. Nach Angaben Bernreiters fließen dabei unter anderem Personal-, Energie- und allgemeine Betriebskosten in einen Kostenindex ein. Zusätzlich berücksichtige ein sogenannter Dämpfungsfaktor steigende Verkaufszahlen des Tickets, was Preissprünge abfedern könne. Theoretisch sei sogar möglich, dass der Preis zu einem Jahreswechsel unverändert bleibe.

Zuletzt war das Deutschlandticket zum Jahresbeginn auf 63 Euro im Monat gestiegen. Zuvor hatten Nutzer:innen 58 Euro gezahlt, nachdem der Preis Anfang 2025 bereits von 49 Euro angehoben worden war. Trotz der Erhöhungen bleibt das bundesweit gültige Abo für den Nah- und Regionalverkehr für viele günstiger als frühere regionale Zeitkarten.

Das Deutschlandticket existiert seit Mai 2023 und zählt rund 14 Millionen Nutzer:innen. Es hat die Tariflandschaft deutlich vereinfacht, führt jedoch zu Einnahmeausfällen bei Verkehrsunternehmen. Um diese auszugleichen, steuern Bund und Länder jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bei. Die Verkehrsminister:innen hätten sich bereits im September darauf geeinigt, diese Finanzierung bis 2030 abzusichern.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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