Ziel war München

Lufthansa-Flieger muss in Athen notlanden – drei Verletzte

Aktualisiert:

von dpa

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Plötzlich Alarm an Bord: Ein Lufthansa-Flug muss nach Athen umkehren – ausgelöst durch einen ungewöhnlichen Geruch in der Kabine. Beim Notrutschen-Einsatz gibt es Verletzte.

Wegen starken Geruchs in einem Lufthansa-Flugzeug haben die Passagier:innen die Maschine auf dem Flughafen Athen über Notrutschen verlassen müssen. Dabei wurden drei Passagier:innen beim Aussteigen leicht verletzt, wie Lufthansa auf Anfrage mitteilte. Sie seien medizinisch betreut worden.

Das Flugzeug mit dem Zielflughafen München war zuvor nach einer Warnmeldung im Cockpit kurz nach dem Start am Montagnachmittag (11. Mai) nach Athen zurückgekehrt, wie Lufthansa weiter mitteilte. An Bord der Maschine waren demnach 177 Passagier:innen und sieben Crew-Mitglieder. Zuvor hatte "rtl.de" berichtet.


Geruchsentwicklung im Flieger

Die Crew des Airbus A321 habe eine "Luftnotlage" erklärt gemäß den vorgegebenen Verfahren, um eine priorisierte Landegenehmigung zu erhalten. Das Flugzeug sei normal gelandet und habe selbstständig zur Parkposition rollen können, so die Lufthansa.

Wegen der starken Geruchsentwicklung im hinteren Flugzeugbereich habe sich die Crew für den Einsatz von Notrutschen entschieden. Die Passagiere würden vor Ort vom Bodenpersonal der Fluggesellschaft betreut und auf ihre Zielorte umgebucht. Derzeit werde die Maschine von der Technik untersucht. Die Fluggesellschaft bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Fluggästen. "Die Sicherheit von Fluggästen und Crews hat zu jeder Zeit oberste Priorität", hieß es.

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