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Nach Erdbeben in Venezuela: Deutsches THW-Team in Caracas angekommen

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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Deutsche Hilfe für Venezuela naht

Videoclip • 01:27 Min • Ab 12


Nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf 920 gestiegen. Viele Menschen gelten noch als verschüttet. Ein THW-Team aus Deutschland unterstützt nun die Rettungsarbeiten.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Venezuela ist es zu schweren Erdbeben gekommen.

  • Mindestens 920 Menschen sollen gestorben sein.

  • Ein Team aus Deutschland ist nun zur Unterstützung der Rettungsarbeiten angereist.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist in der Nacht zum Samstag ein 48-köpfiges Rettungsteam des Technischen Hilfswerks (THW) in Caracas eingetroffen. Die Mitglieder:innen der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) verschaffen sich nun gemeinsam mit internationalen Einsatzkräften einen Überblick über die Lage. Anschließend soll die Suche nach Verschütteten so schnell wie möglich beginnen.

Zunächst werden mögliche Einsatzorte festgelegt und die logistischen Voraussetzungen für die kommenden Tage geprüft. Nach Angaben des THW zählt jetzt jede Stunde. Ziel ist es, Bereiche zu finden, in denen die Chancen am größten sind, noch Überlebende zu retten.

Zugleich errichtet das Team ein Basislager

Nach Angaben des THW haben die Einsatzkräfte bereits eine erste Einweisung durch örtliche Behörden und internationale Partner erhalten. Sobald die Such- und Rettungsarbeiten beginnen, soll das Team im Schichtbetrieb rund um die Uhr im Einsatz sein. Zur Ausrüstung gehören moderne Ortungstechnik sowie speziell ausgebildete Such- und Rettungshunde, die verschüttete Überlebende aufspüren können.

Die beiden schweren Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert. Besonders schwer betroffen ist die Region um La Guaira mit dem internationalen Flughafen und dem wichtigsten Seehafen des Landes. Nach offiziellen Angaben kamen 920 Menschen ums Leben, etwa 3.300 weitere wurden verletzt.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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