Temperaturen
Hitzeschäden auf Autobahnen: Fahrer müssen mit Sperrungen rechnen
Veröffentlicht:
von Fabia Söllner:newstime
So heftig setzt die Rekordhitze Deutschland zu
Videoclip • 01:35 Min • Ab 12
Hohe Temperaturen führen auf einigen Autobahnen zu Fahrbahnschäden. Autofahrer müssen deshalb mit Sperrungen und Tempolimits rechnen.
Das Wichtigste in Kürze
Auf vielen deutschen Autobahnen sind durch die Hitze Schäden aufgetreten.
Autofahrer:innen müssen mit Sperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen rechnen.
Bei solchen Hitzeschäden auf Autobahnen spricht man von sogenannten "Blow-Ups".
Hohe Temperaturen verursachen derzeit auf mehreren deutschen Autobahnen Schäden an der Fahrbahn. Dadurch kommt es in verschiedenen Bundesländern zu Sperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Nach Angaben des ADAC ist unter anderem die A2 in Richtung Hannover bei Burg (Sachsen-Anhalt) wegen Hitzeschäden voraussichtlich bis Sonntagnachmittag gesperrt. Auch der Abschnitt zwischen Ziesar und Wollin in Richtung Potsdam in Brandenburg bleibt aus demselben Grund vorübergehend gesperrt.
Weitere Autobahnen betroffen
Auch auf weiteren Autobahnen beeinträchtigen Hitzeschäden den Verkehr. Auf der A93 in Bayern ist zwischen Weiden-Süd und Luhe-Wildenau in Richtung Regensburg der linke Fahrstreifen voraussichtlich bis nächste Woche gesperrt. Auf der A9 bei Ingolstadt laufen ebenfalls Reparaturarbeiten in beiden Fahrtrichtungen. In Brandenburg bleibt auf der A10 zwischen Berlin-Marzahn und Hellersdorf in Richtung Frankfurt (Oder) der linke Fahrstreifen gesperrt. Zudem ist auf der A7 südlich von Hamburg über das Wochenende ein Fahrstreifen in Richtung Norden nicht befahrbar.
Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten außerdem auf der A48 an der Rheinbrücke bei Bendorf in Rheinland-Pfalz sowie auf der A3 bei Wiesbaden in Hessen. Bereits am dritten Juni-Wochenende hatten Hitzeschäden auf der A1 und A13 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt.
Ursache der Schäden ist die starke Hitze, durch die sich Betonfahrbahnen ausdehnen und aufwölben können. Diese sogenannten "Blow-ups" treten vor allem auf älteren, stark belasteten oder bereits mehrfach instand gesetzten Fahrbahnen auf.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur DPA
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