Hitzetage

Hohe Ozonwerte gemessen - das sind die gesundheitlichen Folgen

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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So heftig setzt die Rekordhitze Deutschland zu

Videoclip • 01:35 Min • Ab 12


Die Hitze treibt nicht nur das Thermometer in die Höhe. In Hessen und Rheinland-Pfalz ist jetzt auch die Ozonbelastung gefährlich gestiegen. Wer jetzt besser drinbleiben sollte.

In Hessen und Rheinland-Pfalz sind wegen der anhaltenden Hitze erhöhte Ozonwerte gemessen worden. Im Raum Mainz stieg die Konzentration bereits am Vormittag über den Grenzwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter, wie das Landesamt für Umwelt der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte. In Südhessen lag der Stundenmittelwert laut Hessischem Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) bei 194 Mikrogramm pro Kubikmeter.


Hohe Ozonwerte als Gesundheitsrisiko

Ab einem Wert von 180 Mikrogramm wird Kindern, Jugendlichen sowie entsprechend empfindlichen Menschen von körperlicher Betätigung im Freien abgeraten. Hohe Lufttemperaturen und intensive Sonneneinstrahlung fördern laut Umweltbundesamt die Bildung von Ozon in Bodennähe. Wegen des Klimawandels und der erhöhten Durchschnittstemperatur steigt das Risiko für eine höhere Ozonwerte.

Über die gesundheitlichen Auswirkungen klärt die Behörde auf ihrer Website auf: "Ozon ist ein Reizgas. An Tagen mit hoher Ozonkonzentration leiden viele Menschen an Reizerscheinungen der Augen (Tränenreiz), Atemwegsbeschwerden (Husten) und Kopfschmerzen." Diese Reizungen würden unabhängig von der körperlichen Aktivität auftreten. "Ihr Ausmaß wird primär durch die Aufenthaltsdauer in der ozonbelasteten Luft bestimmt."

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Umweltbundesamt

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