Tipps für den Sommer

Gefahr für Hunde: So schützt du deinen Vierbeiner vor Hitzschlag und Sonnenbrand

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

Hitzewelle in Deutschland: Warum die Temperaturen zur Gefahr werden

Videoclip • 01:33 Min • Ab 12


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Hundehalter:innen aufgepasst! Die Sommerhitze naht – und mit ihr das Risiko für Sonnenbrand, Hitzschlag und Insektenstiche. Wie Herrchen ihre Vierbeiner bei hohen Temperaturen schützen können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hohe Temperaturen sind nicht nur für Menschen gefährlich: Auch bei Hunden ist Vorsicht geboten – ob unterwegs oder im Auto.

  • Im Notfall können Hunde einen Hitzschlag erleiden, hier muss der Vierbeiner in jedem Fall tierärztlich untersucht werden.

  • Vor allem unter hellem Fell leidet Hundehaut: Ein Platz im Schatten oder drinnen kann die Tiere vor Sonnenbrand schützen.

Ja, auch Hunde können einen Sonnenbrand oder Hitzschlag erleiden: Unter den Extremtemperaturen der kommenden Tage sind die Vierbeiner so einigen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Was Halter:innen beachten sollten.

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Gefahr für Hunde: So schnell wärmt sich ein Auto auf

Schnell in den Supermarkt gehen, Einkäufe erledigen – und den Hund im Auto lassen? Auf keinen Fall, raten Expert:innen. "Selbst bei bedecktem Himmel oder am frühen Morgen kann sich das Auto in wenigen Minuten so aufheizen, dass eine lebensbedrohliche Situation für den Hund entsteht", sagt Ursula von Einem, Sprecherin des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte.

Wenn das Auto eine Weile in der Sonne stand, sollte man einmal alle Türen aufmachen und gut lüften, um die größte Hitze aus dem Innenraum zu entfernen. Erst dann können Hund und Herrchen wieder einsteigen.

Auch Joggen, lange Wanderungen oder Fahrradtouren sind bei Hitze mit Hund tabu: Ab 30 Grad sollte man seinen Vierbeiner nicht mehr zu den geplanten Outdooraktivitäten mitnehmen, rät von Einem. Generell müsse man "das Belastungsniveau den Temperaturen anpassen", so die Tierärztin. "Schon ab etwa 20 Grad ist Vorsicht geboten.“

Hitzschlag: So sollten Herrchen handeln

Ein Hitzschlag bei Hunden ist dem von Menschen gar nicht so unähnlich. Bei diesen Symptomen sollten Halter:innen dringend handeln:

  • Lethargie (Antriebs- und Teilnahmslosigkeit)

  • Schwäche

  • schnelle Herzfrequenz

  • viel Speicheln

  • Erbrechen

  • Appetitlosigkeit

  • Zittern

  • Gangstörungen (Schwanken, Tapsigkeit)

  • Bewusstlosigkeit

Im Notfall kann der Hund zunächst in einen kühlen Raum gebracht werden, am besten mit Fliesenboden. Auch feuchte Handtücher auf oder unter dem Hund können durch Verdunstungskälte für etwas Abkühlung sorgen.

"Wichtig ist: Gehen Sie in einem solchen Fall unbedingt zum Tierarzt. Ein Hitzschlag kann lebensbedrohlich sein und muss unbedingt mit Infusionen und gegebenenfalls anderen Maßnahmen behandelt werden", warnt von Einem.


Sonnenbrand bei Hunden – diese Stellen sind gefährdet

Vor allem Hunde mit hellem Fell sind zudem sonnenbrandgefährdet. Vor allem an den Scheitelstellen, wie etwa an der Schnauze, muss man aufpassen. Die Tierärztin empfiehlt hier ein schattiges Plätzchen und auch die Möglichkeit für den Hund, drinnen zu liegen.

Wenn es den Vierbeiner dann doch erwischt, kann die gerötete Stelle mit einer Wund- und Heilsalbe vorsichtig eingerieben und anschließend mehrere Tage gepflegt werden.

Salben, ebenso wie nasse Tücher, können auch bei Insektenstichen Abhilfe schaffen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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