Macht, Einfluss, Sicherheit

"Der Fußball im Abseits" bei der WM 2026? :newstime-Podcast beleuchtet die Hintergründe

Aktualisiert:

von Michael Reimers

ran Fußball

WM 2026: NFL-Stadion wird zu Fußball-Tempel

Videoclip • 01:01 Min


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Die Fußball‑WM 2026 soll ein globales Fest werden – doch schon jetzt sorgt sie mit zahlreichen Debatten für Schlagzeilen. Drei :newstime‑Redakteure nehmen das globale Mega-Event näher unter die Lupe.

Die WM 2026 wirft lange Schatten – und drei :newstime‑Redakteure schauen genau hin. Tobias Feige, Mario Herb und Marcel Roth nehmen im neuen Podcast "WM26 – Der Fußball im Abseits?" das Nachrichtengeschehen im Vorfeld des Mega‑Turniers unter die Lupe. Zwischen FIFA‑Machtpolitik, politischem Einfluss und Sicherheitsfragen erzählen sie die Geschichten hinter der größten Fußball‑WM aller Zeiten.

"WM26 – Der Fußball im Abseits?" Zu sehen und zu hören auf Joyn, YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

"Iran vs. USA – die WM in Kriegszeiten" Hier geht's zur fünften Folge auf Joyn:


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Am 28. Februar attackierten die USA gemeinsam mit Israel den Iran. Seitdem herrscht Krieg im Nahen Osten, der zahlreiche Todesopfer forderte und dessen Beben die gesamte Welt bis heute zu spüren bekommt. Mit dem Tod des obersten geistlichen Führers des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, wurde das Regime zwar geschwächt, aber bei weitem nicht geschlagen. Zuvor wurden bei Massenprotesten zehntausende Zivilist:innen durch die Hand der iranischen Revolutionsgarden getötet. Ein Systemumbruch, wie er anfangs noch erhofft wurde, blieb bislang aus. Die Pfeiler scheinen doch zu fest.

Sportereignisse wie der Fußball sind in Zeiten solcher Krisen und Konflikte zweifellos nebensächlich. Allerdings scheint die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko für die iranische Führung keine Nebensache zu sein. Mit einer beispiellosen Inszenierung wird die Mannschaft für die WM eingeschworen. Denn der Iran hat sich für das Turnier qualifiziert. Hierbei entpuppen sich allerdings wegen der politisch brisanten Lage diverse Konfliktpunkte, die zwar im Sportlichen ausgetragen werden, ihre Wurzeln allerdings an anderen Orten haben.

Die Einreise für iranische Staatsbürger auf US-amerikanischen Boden ist nicht erst seit Ausbruch des Krieges kompliziert. Das iranische Regime machte die USA seit Jahrzehnten als Todfeind aus. Die Revolutionsgarden werden von den Vereinigten Staaten als Terrororganisation eingestuft. Eine Einreise unter diesen Umständen wirkt laut aktuellem Stand der Geschehnisse undenkbar. Und dennoch: Der Iran möchte antreten, seine Spiele wie geplant spielen. Die FIFA gibt sich überzeugt: Der Fußball müsse als Verbindungselement fungieren. Eine Verschiebung der Spiele an Orte außerhalb der USA wurde bislang abgelehnt. Aber: Mexiko bot an, das Quartier des iranischen Teams in ihrem Land zu erlauben.

Unter welchen Vorzeichen ist eine Turnierteilnahme des Iran überhaupt möglich? Wie gehen die Spieler damit um, obwohl sie für die Situation nichts können? Und mit welchen Reaktionen ist aus Teheran zu rechnen?



Seit Jahrzehnten ist eine kritische Auseinandersetzung mit der FIFA als größtem Fußballverband der Welt keine Seltenheit mehr, sondern eher die Regel. Zahlreiche Skandale über Korruption rückten die Schweizer Organisation diverse Male ins negative Rampenlicht. Dazu kommen fragwürdige Aktionen, die unter Kritiker:innen des Öfteren als "Greenwashing" bezeichnet wurden: löbliche Taten, um das eigene Bild etwas zu säubern.

In der sechsten und letzten Folge von "WM26 – Der Fußball im Abseits?" blicken Tobias, Mario und Marcel auf die kritischen Aspekte des Verbands. Welche Personen stehen und standen im Vordergrund? Welche Aktionen sind als besonders kritisch zu betrachten? Und welche sind es möglicherweise nicht? Wer sind die Köpfe? Wie konnte es so weit kommen, dass sich der Verband in eine solche Richtung bewegen konnte? Und gibt es perspektivisch einen Weg zurück? Kann sich die FIFA abseits von Korruption und Kommerz wieder zu ihren eigentlichen Aufgaben zurückentwickeln?


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