Fußball-WM
Nach FIFA-Wirbel: US-Spieler Balogun äußert sich erstmals zur aufgehobenen Rot-Sperre
Veröffentlicht:
von Jonas Bellermann:newstime
FIFA-Skandal: US-Stürmer äußert sich
Videoclip • 56 Sek • Ab 12
Die umstrittene Aufhebung seiner Sperre sorgte weltweit für Kritik. Nun hat sich US-Stürmer Folarin Balogun nach dem WM-Aus der USA erstmals selbst zu Wort gemeldet.
Nach der heftigen Debatte um die aufgehobene Sperre von US-Nationalspieler Folarin Balogun hat sich der Angreifer erstmals öffentlich geäußert. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, zeigte der 25-Jährige Verständnis für die internationale Kritik an der Entscheidung der FIFA.
Nach dem klaren 1:4 der USA im WM-Achtelfinale gegen Belgien habe Balogun erklärt, es sei "natürlich kontrovers", wenn eine bereits ausgesprochene Sperre nachträglich geändert wird. Gleichzeitig betonte der Stürmer laut Reuters, er selbst habe keinerlei Einfluss auf die Entscheidung des Fußball-Weltverbands gehabt. Man habe die Rote Karte zunächst akzeptiert – ebenso später die Mitteilung, dass er doch spielberechtigt sei.
Die FIFA hatte Baloguns Sperre zuvor überraschend zur Bewährung ausgesetzt. Der US-Stürmer war im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina mit Rot vom Platz geflogen. Die nachträgliche Kehrtwende des Weltverbands löste international massive Diskussionen aus.
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Die Kontroverse
Besonders brisant: Im Zuge der Kontroverse war auch ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino öffentlich thematisiert worden. Kritiker:innen stellten daraufhin Fragen zur Unabhängigkeit der Entscheidung. Offizielle Belege für einen direkten Zusammenhang gibt es bislang jedoch nicht.
Sportlich zahlte sich die Aufregung für die USA am Ende nicht aus. Gegen Belgien blieb Balogun weitgehend wirkungslos, die Amerikaner kassierten eine deutliche Niederlage und schieden aus dem Turnier aus.
Belgien-Coach und Balogun sprechen nach dem Spiel
Zu den schärfsten Kritiker:innen der Entscheidung zählte Belgiens Trainer Rudi Garcia. Balogun und der Franzose sprachen nach der Partie miteinander.
"Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn", sagte Garcia auf der Pressekonferenz. "Ich wollte Belgien und Rudi Garcia gratulieren und ihnen viel Erfolg wünschen für den Rest des Turniers", berichtete Balogun von dem Gespräch.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur Reuters
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