Großeinsatz in Biesdorf

Feuer in Berliner Pflege-Einrichtung – zehn Verletzte

Veröffentlicht:

von Joachim Vonderthann

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Feuerwehr: Was ist der Unterschied zwischen freiwillig und beruflich?

Videoclip • 01:37 Min • Ab 12


Im Berliner Stadtteil Biesdorf bricht in einer betreuten Wohnanlage ein Brand aus. Bis zu 160 Feuerwehrleute sind im Großeinsatz. Mehrere Bewohner:innen, vor allem ältere Menschen, werden verletzt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Großeinsatz der Berliner Feuerwehr im Stadtteil Biesdorf.

  • Eine Einrichtung für betreutes Wohnen steht in Flammen.

  • Da viele Bewohner:innen älter sind und nicht mehr mobil, macht den Einsatz besonders riskant.

Bei einem Brand in einem Berliner Pflegeheim sind die Bewohner in Sicherheit gebracht worden.

Bild: Soeren Stache/dpa


Bei einem Feuer in einer Einrichtung für betreutes Wohnen im Berliner Stadtteil Biesdorf sind mehrere Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Das Feuer war am Nachmittag in einer Wohnung im vierten Obergeschoss ausgebrochen und hatte schnell auf das Dach übergegriffen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Mehr als 160 Kräfte waren demnach in der Spitze im Einsatz. Die Brandursache war zunächst unklar.

In der Einrichtung wohnten den Angaben zufolge ältere Menschen, viele mit Mobilitätseinschränkungen. Es handele sich aber anders als zuvor angegeben nicht um ein Pflegeheim, sondern um betreutes Wohnen, sagte der Feuerwehrsprecher. Wie viele Bewohner:innen dort lebten, blieb unklar. Korrigiert wurde auch der Ort der Brandwohnung: Zuvor hatte die Feuerwehr vom fünften Obergeschoss gesprochen.

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Flammen in Berliner Pflege-Einrichtung inzwischen gelöscht

Einige der Bewohner:innen konnten sich selbst retten, andere wurden den Angaben zufolge von den Feuerwehrleuten aus dem Gebäude geholt. Zehn von ihnen erlitten leichtere Verletzungen, drei schwerere. Sie kamen ins Krankenhaus. Zur Art der Verletzungen machte die Feuerwehr vorerst keine Angaben.

Die Flammen sind inzwischen gelöscht. Derzeit liefen noch Nachlösch- und Aufräumarbeiten, sagte der Sprecher. Das Gebäude sei bis auf weiteres nicht bewohnbar. Demnach wolle sich der Betreiber um die Unterbringung der Betroffenen kümmern, auch werde der Bezirk Notunterkünfte bereitstellen. Einige Bewohner:innen könnten bei Bekannten oder Verwandten unterkommen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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