Betrug
Ferienhaus existiert nicht: Vorsicht beim Buchen von Urlaubs-Unterkünften
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von dpaBei der Buchung von Ferienhäusern ist Vorsicht geboten. (Symbolbild)
Bild: Adobe Stock
Sie wollen in wenigen Wochen verreisen und haben noch keine Unterkunft? Ein wunderschönes Ferienhaus zum Toppreis scheint dann wie ein Sechser im Lotto. Dumm nur, wenn es das Haus gar nicht gibt.
Wer noch kurzfristig auf der Suche nach einem Ferienhaus für den Sommerurlaubist, sollte sich vor betrügerischen Angeboten im Internet vorsehen. Ansonsten steht man bei Anreise schlimmstenfalls vor einem Scherbenhaufen: "kein Ferienhaus, kein Ansprechpartner – und kein Geld zurück". Vor diesem Alptraum warnen nun das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Die Masche: Die angebotenen Unterkünfte existieren in Wirklichkeit gar nicht, die Angaben zu der Immobilie sind ausgedacht, die Fotos von anderen Portalen geklaut.
Skepsis bei der Recherche nach dem Traumferienhaus
Um Ferienhaus-Betrügern nicht auf den Leim zu gehen, reicht oft schon eine gesunde Portion Skepsis: Ein ungewöhnlich niedriger Mietpreis, verglichen mit ähnlichen Angeboten in einer Ferienregion, ist ein erstes, klares Warnzeichen. Weitere mögliche Betrugsmerkmale sind laut den Fachleuten:
Die Zahlung geht nur per Vorkasse via Überweisung oder gar Bargeldtransferdiensten wie Western Union oder Moneygram. Generell gilt: Möglichst per Kreditkarte oder Lastschrift zahlen – so bestehen bei Betrug zumindest bessere Rückbuchungschancen.
Impressum unvollständig: Es wird kein Firmensitz genannt oder die Steuernummer fehlt.
Zum Anbieter ist kein persönlicher Kontakt via Telefon möglich – allenfalls werden Anfragen per E-Mail oder Messenger abgewickelt.
Was im Betrugsfall zu tun ist
Ist man einem Fake-Inserat aufgesessen, sollte man alle Kommunikationsverläufe, Buchungsbestätigungen und Zahlungsnachweise aufbewahren – das gilt auch schon bei Verdachtsfällen. Außerdem sollten Betroffene dann Anzeige erstatten, entweder bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder im Internet bei der Onlinewache.
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