Melinda French Gates
Epstein-Files belasten Bill Gates – Ex-Frau ist jetzt "weg vom Dreck"
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Melinda Gates meldet sich nach Epstein-Enthüllungen
Videoclip • 01:06 Min • Ab 12
Melinda French Gates hat sich in einem Interview über die neuesten Veröffentlichungen der Epstein-Files geäußert. Sie berichtet von "sehr schmerzhaften Zeiten" – und Erleichterung.
Das Wichtigste in Kürze
Melinda French Gates, die Ex-Frau von Bill Gates, hat sich in einem Interview zu den Epstein-Files und die Belastung für ihr Leben geäußert.
Die ehemalige Partnerin des Microsoft-Gründers berichtet von "sehr, sehr schmerzhaften Zeiten".
Ein E-Mail-Entwurf aus dem Jahr 2013, der im Konto Epsteins gespeichert war, hat sich offenbar an Bill Gates gerichtet.
In einem Interview mit dem US-Sender NPR hat Melinda French Gates, die Ex-Frau des Microsoft-Mitgründers Bill Gates, über die belastenden Auswirkungen der Epstein-Files auf ihr Leben gesprochen. Die kürzlich vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumente haben den Fall erneut ins Rampenlicht gerückt und belasten auch die ehemalige Ehe des Gates-Paares.
Auch in den News:
Schmerzhafte Erinnerungen und Erleichterung
French Gates beschrieb ihre Ehe mit Bill Gates als von "sehr, sehr schmerzhaften Zeiten" geprägt. Gleichzeitig betonte sie ihre Erleichterung, heute Abstand zu diesem Kapitel ihres Lebens zu haben: "Ich bin sehr froh, weg von all dem Dreck zu sein", erklärte sie im Interview. Die Ehe der beiden endete 2021 nach 27 Jahren.
Die Berichte über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein seien für sie schwer zu ertragen gewesen. Mit deutlichen Worten verurteilte sie die Taten Epsteins: "Kein Mädchen sollte jemals in eine Situation gebracht werden, wie sie von Epstein und den verschiedenen Personen in seinem Umfeld verursacht wurde." Die Details der Vorwürfe lösten bei ihr vor allem "unermessliche Trauer" aus.
Neue Enthüllungen in den Epstein-Akten
Auslöser der erneuten Debatte sind Dokumente, die das US-Justizministerium kürzlich veröffentlicht hat. Darin findet sich unter anderem ein E-Mail-Entwurf aus dem Jahr 2013, der im Konto Epsteins gespeichert war und sich offenbar an Bill Gates richtet.
Der Entwurf thematisiert Spannungen zwischen Gates und seiner damaligen Ehefrau sowie gescheiterte Geschäftsbeziehungen. Zudem enthält er unbelegte Vorwürfe persönlicher Natur – darunter den Hinweis, Gates habe Epstein gebeten, E-Mails zu löschen, die sich auf eine mögliche Geschlechtskrankheit sowie intime Details bezogen hätten. Für diese Behauptungen gibt es jedoch keine Belege.
Auch die Sorge, eine öffentliche Trennung könne der gemeinsamen Stiftung schaden, wird in den Dokumenten erwähnt. Die spätere Scheidung des Paares zog sich tatsächlich über mehrere Jahre hin.
Gates-Sprecher bezeichnet Vorwürfe als "absurd"
Ein Sprecher von Bill Gates wies die Vorwürfe gegenüber der "New York Times" als "absurd und vollständig falsch" zurück. Die Dokumente zeigten lediglich Epsteins Frustration über das Ende des Kontakts.
Melinda French Gates zieht einen Schlussstrich
French Gates betonte im Interview, sie habe für sich einen Schlussstrich gezogen und befinde sich heute an einem "unerwartet schönen Punkt" in ihrem Leben. Sie macht deutlich, dass sie nicht mehr für die Handlungen anderer verantwortlich sei: "Diese Fragen sind für diese Personen und sogar für meinen Ex-Ehemann bestimmt. Sie müssen Antworten auf diese Fragen geben, nicht ich."
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen
Nachrichtenagentur dpa
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