Tödlich verletzt
Rheinland-Pfalz: Zugbegleiter stirbt nach brutalem Angriff
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
Zugbegleiter attackiert - das ist über den Täter bekannt
Videoclip • 36 Sek • Ab 12
Eine routinemäßige Fahrkartenkontrolle, die tödlich endet: Ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn wurde in einem Regionalexpress brutal angegriffen, nun erlag er seinen Verletzungen.
Ein 36-jähriger Zugbegleiter der Deutschen Bahn ist nach einem gewaltsamen Angriff bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz seinen Verletzungen erlegen. Darüber berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte ein 26-jähriger Mann den Bahnmitarbeiter am Montagabend (2. Februar) in einem Regionalexpress angegriffen. Der Vorfall ereignete sich, als der Zug gerade den Bahnhof Landstuhl im Kreis Kaiserslautern verließ.
Der Angriff geschah, nachdem der Fahrgast keinen Fahrschein vorzeigen konnte und des Zuges verwiesen werden sollte. Fahrgäst:innen leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Polizei. Der Zugbegleiter musste vor Ort reanimiert werden.
Auch in den News:
Mutmaßlicher Täter ohne Wohnsitz in Deutschland
Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 26-jährigen Griechen ohne Wohnsitz in Deutschland. Gegen ihn wurde zunächst Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags erlassen. Einsatzkräfte der Landespolizei des Saarlandes und der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen fest.
Die DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla hatte sich nach der Gewalttat entsetzt gezeigt. In einer Mitteilung auf LinkedIn schrieb sie, dass der Kollege nur seinen Job gemacht habe und dabei "auf brutalste Weise" angegriffen worden sei.
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte ebenfalls bestürzt reagiert: "Wir sind bestürzt und fassungslos. Vor allem sind wir aber wütend", sagte der EVG-Vorsitzende Martin Burkert. "Wir akzeptieren es nicht länger, dass man sich als Zugbegleiter in Lebensgefahr begibt, sobald man seine Schicht antritt. Die Anzahl der Übergriffe auf Beschäftigte bei Bahn und Bus steigt seit Jahren, und die Politik schaut zu."
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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