Umfragewerte im Sinkflug
Donald Trump: Vertrauensverlust wächst auch unter den Republikanern
Aktualisiert:
von Benedikt Rammer:newstime
"Ziemlich langweilig": Trump zu Schlaf-Vorwürfen
Videoclip • 45 Sek • Ab 12
Die Beliebtheitswerte von Donald Trump sinken dramatisch. Besonders alarmierend: Selbst in seiner eigenen Partei wächst die Kritik an seiner Amtsführung und seinen Führungsqualitäten. Neue Umfragen zeichnen ein düsteres Bild für den US-Präsidenten.
Das Wichtigste in Kürze
Trumps Beliebtheitswerte sinken auf ein besorgniserregendes Niveau.
Selbst unter Republikaner:innen nimmt die Kritik an seiner Amtsführung zu.
Demokratische Wähler:innen fordern zunehmend Widerstand gegen den Präsidenten.
Die politischen Umfragewerte von US-Präsident Donald Trump sind auf einem besorgniserregenden Tiefpunkt angelangt. Dies zeigen aktuelle Erhebungen des Pew Research Instituts. Besonders alarmierend ist der Vertrauensverlust innerhalb der eigenen Partei – den Republikaner:innen. Die Daten legen nahe, dass sich eine zunehmende Entfremdung zwischen Trump und seinen Unterstützer:innen entwickelt.
Insgesamt bewerten 61 Prozent der Amerikaner:innen Trumps Amtsführung negativ, während nur 37 Prozent positiv über ihn denken. Im Vergleich zum Herbst letzten Jahres, als noch 40 Prozent seine Arbeit unterstützten, ist dies ein deutlicher Rückgang. Auch spezifische Aspekte seiner Amtsführung werden kritisch gesehen: Nur 21 Prozent glauben an eine ethische Führung durch Trump, während 60 Prozent diese kategorisch ablehnen. Besonders auffällig ist das schwindende Vertrauen in seine körperliche und mentale Fitness – hier äußerten sich nur 28 beziehungsweise 32 Prozent positiv.
Republikaner zeigen wachsende Unzufriedenheit
Besorgniserregend für Trump ist der Vertrauensverlust innerhalb seiner eigenen Partei. Eine klare Mehrheit der Republikaner:innen zweifelt mittlerweile an seiner Führungsqualität. Während Anfang 2025 noch 75 Prozent seine mentale Fitness positiv bewerteten, sind es heute nur noch 66 Prozent. Ähnlich verhält es sich bei der Frage, ob Trump demokratische Werte respektiere: Hier sank die Zustimmung von 60 auf 52 Prozent. Besonders drastisch ist der Rückgang bei der Einschätzung, ob Trump das Amt ethisch führt – dieser Wert fiel innerhalb eines Jahres von 55 auf 42 Prozent.
Auch die Unterstützung für Trumps politische Agenda bröckelt innerhalb der Partei. Während im Vorjahr noch 67 Prozent der Republikaner:innen angaben, seine Pläne größtenteils oder vollständig zu unterstützen, sind es heute nur noch 56 Prozent. Zudem glauben nur noch 38 Prozent der Republikaner:innen, dass ihre Vertreter:innen im Kongress eine Verpflichtung hätten, Trump zu unterstützen – ein Rückgang von sechs Prozentpunkten.
Demokraten fordern Widerstand
Bei den demokratischen Wähler:innen zeigt sich ein klares Bild: Die Mehrheit wünscht sich eine starke Opposition gegen Trump. Waren Anfang 2025 noch 70 Prozent der Meinung, dass die Demokraten nicht mit ihm zusammenarbeiten sollten, so ist dieser Wert auf 82 Prozent gestiegen. Nur noch 18 Prozent wünschen sich eine Zusammenarbeit mit dem Präsidenten, um politische Ziele zu erreichen.
Auch insgesamt glaubt fast die Hälfte der Amerikaner:innen, dass Trump als "nicht erfolgreicher" Präsident in die Geschichte eingehen wird – eine Steigerung von 33 Prozent vor einem Jahr auf aktuell knapp 50 Prozent.
Verwendete Quellen:
pewresearch.org: "Confidence in Trump Dips, and Fewer Now Say They Support His Policies and Plans"
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