Kosten rund um den Wal

Buckelwal Timmy: Wie teuer ist die Rettung bisher und wer trägt die Kosten?

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

Timmys Rettung: Wal-Experten kritisch (29. April)

Videoclip • 01:17 Min • Ab 12


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Freie Fahrt für Timmy: Der Buckelwal ist nun auf einem speziellen Wasserfahrzeug in Richtung Atlantik unterwegs. Schon zuvor gab es mehrere Eingriffe, um den Wal zu retten. Wie viel kostet das alles – und wer bezahlt dafür?

Das Wichtigste in Kürze

  • Wochenlang strandete Buckelwal Timmy immer wieder in der Ostsee, mit zahlreichen Rettungsaktionen hatten Helfer:innen versucht, das Tier zu befreien.

  • Aktuell ist der Wal auf einer Barge Richtung Atlantik unterwegs, initiiert von einer privaten Rettungsmission.

  • Bagger, Schiff und Co.: Zahlreiche Menschen und Maschinen waren an den verschiedenen Aktionen beteiligt.

Eine private Initiative transportiert Buckelwal Timmy gerade in einer sogenannten Barge, also einem flachen Transportschiff. Letztendlich soll der Wal zurück ins offene Meer gebracht werden, Ziel ist der Atlantik.

Infolge mehrmaliger Strandungen, Netzresten im Maul und zahlreicher Verletzungen schritten Helfer:innen im Rahmen aufwendiger Rettungsaktionen zur Tat. Doch was kostet die Befreiung von Deutschlands aktuellem Lieblingswal Timmy – und wer bezahlt das alles?

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Wie teuer sind die Rettungsaktionen für beteiligte Gemeinden?

Auf seiner Reise vor den Küsten Deutschlands strandete Timmy mehrmals, darunter auch am Timmendorfer Strand bei Lübeck.

Dutzende Menschen, darunter auch Feuerwehr und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), versuchten unter anderem mit Baggern, den feststeckenden Wal zu befreien – ohne Erfolg. Timmy befreite sich schließlich selbst um kurze Zeit später erneut zu stranden.

Der Bürgermeister von Timmendorfer Strand, Sven Partheil-Böhnke (FDP), schätzte die für die Rettungsversuche aufgebrachten Kosten der Gemeinde auf mindestens 40.000 Euro.

Auch das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich an Kosten, Mitte April veröffentlichte das Land erste Zahlen. Die meisten Helfer:innen seien ehrenamtlich tätig gewesen, so ein Sprecher gegenüber der "Bild". Dazu kämen höchstens ein paar Liter Diesel für die Rettungsschiffe und ein paar Überstunden von Beamt:innen. Die Kosten seien demnach "marginal", so der Sprecher, man rechne mit rund 1.000 Euro.


Wie viel kostet Timmys Weg in die Freiheit?

Aktuell wird der Meeresgigant auf einer Barge in den Atlantik transportiert. Walter Gunz ist einer der Unternehmer:innen, welche die aktuelle Rettungsaktion des Buckelwals sponsern. Das Ganze werde "schon nicht Hundert Millionen kosten", so Gunz. Weitere Angaben zu Kosten seiner Rettungsmission machte er bisher allerdings nicht.

Bis jetzt ist Timmy nicht wie geplant am Ziel, einer Wal-Herde im Meer, angekommen. Die finalen Kosten sind demnach noch unklar.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Bild: "Das kostet uns der Wal-Krimi"

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