"Differenzbetrag zu Ihren Gunsten"
Vorsicht bei falschen Elster-Mails: Verbraucherzentrale warnt vor Betrugsmasche
Aktualisiert:
von Marie-Finn Bruker:newstime
Vodafone-Betrugsschutz schlägt millionenfach an (29. April)
Videoclip • 01:21 Min • Ab 12
Bekomme ich Steuergeld zurück? Aktuell tauchen immer wieder Mails mit Erstattungsversprechungen des Steuerprogramms Elster auf. Jetzt warnt die Verbraucherzentrale.
Immer wieder tauchen sogenannte Phishing-Mails von Elster auf, im Betreff: "Es wurde ein Differenzbetrag zu Ihren Gunsten festgestellt" oder "Offizielle Mitteilung zur Kontobestätigung".
Um eine offizielle Nachricht zur Steuerrückerstattung des Finanzamts handelt es sich dabei allerdings nicht.
Wie du auf mögliche Betrugs-Mails reagieren solltest
Über ein verlinktes Sicherheitsportal solle nur noch die Bankverbindung eingegeben werden und schon erfolge eine Rückerstattung, so das Versprechen. Doch das ist nicht der Fall, warnt die Verbraucherzentrale.
Bei den zuletzt vermehrten Elster-Mails handle es sich um eine Betrugsmasche. Mit der Aussicht auf eine mögliche finanzielle Erstattung werde versucht, zur Eingabe sensibler Daten zu bewegen, die dann missbraucht werden könnten.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, Nachrichten dieser Art zu ignorieren und direkt in den Spam-Ordner zu verschieben, um die eigenen Daten zu schützen.
Auch in den News:
So kannst du dich schützen
Steuerliche Angelegenheiten sollten allein über das offizielle Portal des Unternehmens ("elster.de") oder direkt über das zuständige Finanzamt geprüft werden.
Auf seiner Website hat Elster eine Checkliste zusammengestellt, mit der sich Verbraucher:innen vor dem Missbrauch ihrer Daten schützen können:
E-Mail-Anhänge sollten auf seriöse Quellen geprüft werden.
Die Steuerverwaltung erfragt niemals per E-Mail Steuernummern, Kontoverbindungen, Kreditkartennummern, die PIN oder die Antwort auf eine Sicherheitsfrage.
Im Text selbst wird nicht über eine Nachzahlung oder Erstattung geschrieben.
Eingebettete Links sollten nicht angeklickt werden.
Das Betriebssystem des Computers sowie eine Anti-Virensoftware sollten aktuell sein.
Verwendete Quellen:
Verbraucherzentrale: "Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen"
Elster: Infoseite "Sicherheit"
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