13 und 16 Jahre alt

Ohne Eltern und unterkühlt: Bergwacht muss zwei Jugendliche in Südtirol retten

Veröffentlicht:

von Valentin Kronberger

17:30 SAT.1 Bayern

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Videoclip • 02:16 Min • Ab 12


Was als Familienausflug beginnt, endet in einem Rettungseinsatz der Bergwacht. Darum stranden zwei Brüder nachts allein auf einem Berg.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei 13- und 16-jährige Brüder stranden in Südtirol vor einer verschlossenen Berghütte.

  • Bergretter:innen brachten sie wegen einer Unterkühlung ins Krankenhaus.

  • Ihre Eltern hatten einer Übernachtung auf der Hütte zugestimmt – ohne die Öffnungszeiten zu checken.

Mitten in der Nacht und ohne Eltern sind zwei deutsche Jugendliche in mehr als 2.300 Metern Höhe allein in Südtirol gestrandet. Die 13 und 16 Jahre alten Brüder standen laut Bergrettung vor einer geschlossenen Hütte. Was als gemeinsame Tour mit den Eltern startete, endete in einem Notfall.

Auch in den News:

Öffnungszeiten der Hütte nicht gecheckt

Die Familie aus Deutschland startete gemeinsam in Toblach, doch die Eltern seien laut Bergwacht nach einigen Stunden umgekehrt und hätten die Kinder allein weitergehen lassen. Laut Medien hätten sie der Übernachtung auf der Hütte zugestimmt, weil sie die Brüder für erfahren genug hielten – überprüften aber offenbar nicht die Öffnungszeiten.


Gegen 1 Uhr setzten die Jungen laut der Bergrettung den Notruf ab, da sie allein vor der Bonnerhütte standen – die seit mehr als einer Woche geschlossen ist. Die Jungen seien nach einem Aufstieg von mehr als 1.000 Höhenmetern erheblich unterkühlt gewesen, so ein Sprecher der Bergrettung Pustertal. Ein Kind habe sich erbrechen müssen.

Laut Bergwacht großer Leichtsinn

Zwar trugen beide Bergschuhe, aber hatten Medien zufolge keine passende Kleidung an. Die Bergretter:innen brachten die Brüder in ein Krankenhaus, das sie inzwischen wieder verlassen haben. Bei dem Vorfall handle es sich um großen Leichtsinn, sagte der Sprecher der Bergwacht. "Glücklicherweise kommt so etwas nur selten vor."


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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