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Bombenzyklon über dem Atlantik - Sturmböen in Deutschland möglich
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von Michael Reimers:newstime
Experten warnen vor stärkstem El Niño seit Messbeginn (25.08.2026)
Videoclip • 01:33 Min • Ab 12
Über dem Atlantik verstärkt sich ab Donnerstag ein Tief rasant – über der Irischen See sind bis zu 160 Kilometer pro Stunde möglich. In Deutschland bleibt es nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes moderater.
Über dem Atlantik entwickelt sich von Donnerstag (22. Oktober) an ein starker Herbststurm. Ein kleines, sehr schnell ziehendes Tiefdruckgebiet soll sich dabei binnen weniger Stunden massiv verstärken. Meteorolog:innen sprechen in solchen Fällen von einem Bombenzyklon: Der Luftdruck fällt dabei innerhalb von 24 Stunden um mehr als 24 Hektopascal. Nach Berechnungen des Wetterdienstes weather.com zieht das Sturmfeld zunächst in Richtung Irische See, wo bis zu 160 Kilometer pro Stunde erreicht werden, und anschließend über den Ärmelkanal mit bis zu 120 Kilometer pro Stunde weiter in die Nordsee, wo 100 Kilometer pro Stunde möglich sind.
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Die Wetterlage in Deutschland
Der Sturm hat auch Auswirkungen auf Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in seiner Wochenvorhersage Wettergefahren bis zum Wochenende mit einer unbeständigen Lage.
Den Anfang macht die Nacht zum Donnerstag (22. Oktober): An der Nordsee erwartet der DWD stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde, die mit geringer Wahrscheinlichkeit ins angrenzende Binnenland ausgreifen. Am Freitag (23. Oktober) und in der Nacht zum Samstag (24. Oktober) kommen stürmische Böen im Westen und Norden hinzu, eventuell auch im Südwesten und in der Mitte. Im Nordseeumfeld und in den Gipfellagen der Mittelgebirge und der Alpen sind Sturmböen möglich, schwere Sturmböen hält der Dienst für gering wahrscheinlich. In einigen Weststaulagen können 30 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter in 12 bis 24 Stunden fallen.
Für Sonntag und die Nacht zum Montag nennt der DWD die Entwicklung "extrem unsicher”. Gebietsweise seien stürmische Böen und Sturmböen zu erwarten, an den Küsten und in den Gipfellagen auch schwere Sturm- bis Orkanböen nicht ausgeschlossen.
Verwendete Quellen:
Deutscher Wetterdienst
weather.com
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