Natur
Wie entsteht ein Erdbeben? So kommt es zu den Erschütterungen
Veröffentlicht:
von Jonas Bellermann:newstime
Erdbeben erklärt: So entstehen die Kräfte tief unter der Erde
Videoclip • 01:40 Min • Ab 12
Erdbeben wirken plötzlich und unberechenbar. Doch tief unter der Erde kann sich die Spannung über Jahre aufbauen. Was passiert, wenn das Gestein schließlich nachgibt?
Erst vor wenigen Tagen bebte die Erde am Bodensee - wenn auch für viele kaum spürbar. Doch wie kommt es eigentlich zu diesen Erschütterungen? Die meisten Erdbeben entstehen an den Grenzen tektonischer Platten. Diese großen Gesteinsplatten sind ständig in Bewegung – meist nur wenige Zentimeter pro Jahr. An manchen Stellen verhaken sie sich jedoch miteinander.
Die Bewegung geht trotzdem weiter. Dadurch baut sich im Gestein immer mehr Spannung auf. Wird sie zu groß, bricht das Gestein entlang einer Bruchstelle. Große Gesteinsmassen verschieben sich dabei innerhalb weniger Sekunden.
Die dabei frei werdende Energie breitet sich als Erdbebenwellen aus. Sie bringen den Boden zum Schwingen – und können je nach Stärke erhebliche Schäden verursachen.
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Was bedeuten Magnitude, Hypozentrum und Epizentrum?
Der Ausgangspunkt des Bebens tief im Erdinneren wird Hypozentrum oder Erdbebenherd genannt. Direkt darüber an der Erdoberfläche liegt das Epizentrum.
Wie viel Energie bei einem Erdbeben freigesetzt wird, beschreibt die Magnitude. Schon ein Unterschied von einer Magnitudenstufe ist erheblich: Ein Beben der Magnitude 7 setzt ungefähr 32-mal so viel Energie frei wie eines der Magnitude 6.
Wie stark die Auswirkungen tatsächlich sind, hängt aber nicht nur von der Magnitude ab. Auch die Tiefe des Bebens, die Entfernung zum Epizentrum, der Untergrund und die Bauweise spielen eine wichtige Rolle.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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