Antrieb mit Raketendüsen

Tesla stellt neuen Roadster vor: Der neue Sportwagen kann fliegen

Veröffentlicht:

von Valentin Kronberger

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Tesla stellt fliegenden Sportwagen vor

Videoclip • 01:05 Min • Ab 12


Tesla baut ein fliegendes Auto. Der neue Tesla Roadster hat einen Raketenantrieb. Bald soll der Sportwagen in die Produktion gehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Tesla Roadster kann dank Düsenantrieb kurzzeitig fliegen.

  • Eine Reservierung für den Raketen-Tesla kostet 250.000 Euro.

  • Der fliegende Sportwagen wird nur eingeschränkt verfügbar sein.

Tesla hat seinen neuesten Sportwagen vorgestellt – und der kann dank Raketendüsen sogar fliegen. Bei der Vorstellung schoss der Tesla Roadster mit seinen Kaltgas-Triebwerken in einer Seitenrolle über mehrere geparkte Teslas. Bereits 2028 werde der Sportwagen produziert und verkauft werden, sagte Elon Musk bei der Präsentation im texanischen Waco.

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Tesla Roadster: 250.000 Euro für Reservierung

Wer die Roadster-Version mit Düsenantrieb fahren möchte, muss tief in die Taschen greifen. Allein für die Reservierung werden insgesamt 250.000 Euro fällig – ein finaler Kaufpreis wurde nicht genannt. Außerdem ist auf der Tesla-Webseite zu lesen, dass von der Anzahlung nur 5.000 Euro zurückerstattet werden können.

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Dafür verspricht der Tesla-Roadster vor allem Geschwindigkeit: Um aus dem Stand auf knapp 100 km/h zu beschleunigen, brauchte der Sportwagen in der Präsentation nur 0,81 Sekunden. Das fertige Modell werde sogar noch schneller sein, versprach Musk.

Fliegender Tesla nur auf Einladung

Die fliegende Version des Roadsters wird laut der Webseite nur auf Einladung des Unternehmens zugänglich sein. Bei der "Rocket"-Ausführung werden weitere Düsen an dem Tesla verbaut.

Im öffentlichen Straßenverkehr sei das Fliegen allerdings nicht erlaubt, heißt es auf der Tesla-Webseite. Außerdem werde die "Rocket"-Variante möglicherweise nicht weltweit verfügbar sein.

Der neueste Tesla Roadster kann mit einem Düsenantrieb fliegen.

Bild: via REUTERS


Der Tesla Roadster wird auch ohne Düsen verfügbar sein. Die Reservierung dieser "Performance"-Version kostet 50.000 Euro. Wie viele Teslas mit Triebwerken tatsächlich gebaut werden, ist noch unklar. Alle Varianten des Roadsters sollen Saugsysteme für eine bessere Straßenhaftung bekommen – bei der Präsentation klebte der Tesla damit kopfüber an einer Rampe.


Fokus auf autonomes Fahren

Ist das neue Modell nun der endgültige Hinweis, dass Musk seine Raumfahrtfirma SpaceX mit Tesla zusammenführen will? Darüber wird schon länger spekuliert, beide Firmen haben jetzt zumindest einen Bezug zu Düsenantrieben. Bei Tesla will Musk vor allem das autonome Fahren vorantreiben. Der Roadster solle der letzte Tesla werden, der noch von Menschen gefahren wird.

An diesen Versprechen gibt es aber auch Zweifel. Expert:innen bemängeln, dass bei autonomen Teslas nur auf Kameras als Sensoren gesetzt wird, statt auf teurere Laser-Radare. Außerdem hatte Musk schon 2017 den Prototyp des Tesla Roadster gezeigt und damals über einen Produktionsstart in 2020 gesprochen - der eindeutig nicht eingehalten wurde.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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