Herbst statt Spätsommer

Wetter-Wende am Wochenende: Nach 23 Grad kommen Kälte und Regen

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von Joachim Vonderthann

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Schwere Unwetter in der Türkei

Videoclip • 58 Sek • Ab 12


Am Freitag zeigt sich das Wetter in vielen Teilen Deutschlands noch freundlich und ungewöhnlich mild. Doch eine Kaltfront bringt am Wochenende Regen, böigen Wind und deutlich niedrigere Temperaturen – lokal liegen die Höchstwerte nur noch bei 6 Grad.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach einem vielerorts sonnigen Freitag kommt die Wetter-Wende nach Deutschland.

  • Am Samstag fallen die Temperaturen mancherorts um bis zu 15 Grad.

  • Zum Wochenstart gibt es dann erneut Änderungen.

Das spätsommerliche Wetter in Deutschland verabschiedet sich und es kommt zum Temperaturabsturz.

Bild: Bernd Wüstneck/dpa


Wetter-Wende: Temperaturen stürzen ab

"Ist es draußen kühl und nass, machen wir uns zuhause Spaß" - diese Redewendung passt (leider) genau zur anstehenden Wetter-Wende. Am Freitag (16. Oktober) ist es nach teils zäher Nebelauflösung in vielen Regionen noch sonnig und trocken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet Höchstwerte von 13 Grad bei längerem Nebel bis 23 Grad im Südwesten. Im Nordwesten verdichten sich die Wolken allerdings bereits, am Nachmittag und Abend setzt dort zunehmend Regen ein. Der DWD fasst die Entwicklung zusammen: "Tagsüber noch ruhiges Herbstwetter, am Nachmittag aus Nordwesten aufkommender Regen."

Auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung erwartet einen deutlichen Wetterwechsel. Im Südwesten komme ein "Mini-Tief mit Regen" auf, sagte er der "Bild". "Es gibt einen Temperatursturz, in vielen Regionen wird es bis zu 8 Grad kühler", so Jung. Zwischen Freitag und Sonntag könne der Rückgang lokal sogar bis zu 15 Grad betragen. Für die Nacht zum Samstag prognostiziert Jung: "Die Kaltfront schiebt sich langsam bis in die südliche Mitte Deutschlands vor." Damit setzten sich mit böigem Nordwestwind deutlich frischere Luftmassen durch.

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Regional kräftiger Regen, an den Küsten stürmische Böen

Am Samstag verlagert sich der Regen laut DWD von der Mitte in den Osten und Süden Deutschlands. Im Süden kann er aus den Alpen heraus schauerartig und teils kräftig ausfallen, während es im Süden Bayerns bis zum Abend häufig trocken bleiben soll. Die Höchstwerte liegen dann nur noch zwischen 10 Grad in der Eifel und 18 Grad am östlichen Alpenrand. An Nord- und Ostsee sind steife, in exponierten Lagen stürmische Böen möglich.

Jung rechnet vor allem im Süden Baden-Württembergs und in Teilen Bayerns mit größeren Regenmengen: "Bis Sonntag können 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, punktuell auch mehr." Einzelne Modelle zeigten sogar Werte bis 50 Liter, dies sei derzeit aber "eher die Extremvariante". Für Norden und Osten warnt Jung zudem vor einem lebhaften, böigen Nordwind, durch den die Luft "gefühlt teils einstellig" kalt werde.

Kleine Wetter-Hoffnung zum Wochenstart

Am Sonntag zieht der Regen laut DWD aus dem Südosten in Richtung Südwesten und Westen. Im Norden lässt der Regen dagegen über der Nordsee nach. Abseits der Regengebiete kann sich zeitweise die Sonne zeigen. Entsprechend weit liegen die Höchstwerte auseinander: Der DWD erwartet bei Dauerregen teils nur 6 Grad, bei längerem Sonnenschein im Südosten dagegen bis zu 18 Grad. Kleiner Hoffnungsschimmer immerhin: Zum Wochenstart wird es wieder etwas milder. Am Montag sind laut DWD 11 bis 18 Grad möglich.



Verwendete Quellen:

Deutscher Wetterdienst

Bild: "Temperaturen stürzen um bis zu 15 Grad ab"

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