Straße von Hormus
USA sicher: Iran hat Containerschiff durch Beschuss versenkt
Veröffentlicht:
von Valentin Kronberger:newstime
Trump: Informanten sollten erschossen werden (15. Oktober)
Videoclip • 01:10 Min • Ab 12
Die USA werfen dem Iran vor, einen Frachter beschossen und versenkt zu haben. So gefährlich ist die Lage in der Straße von Hormus.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Containerschiff sei vom Iran beschossen und versenkt worden, so das US-Militär.
Der Iran nennt eine Seemine als Ursache für das Sinken.
Der Vorfall verdeutlicht die Bedrohung für den Ölhandel in der Straße von Hormus.
Der Iran soll in der Straße von Hormus ein Containerschiff beschossen und versenkt haben Die "GFS PRIDE" sei am Mittwoch (14. Oktober) von einem Geschoss getroffen worden, teilte das US-Militär auf der Plattform X mit. Zuvor hatte der Iran behauptet, das Schiff sei auf eine Seemine aufgefahren.
Auch in den News:
Lage laut US-Militär unter Kontrolle
Der Vorfall zeigt, dass der weltweite Ölhandel, der durch die Meerenge verläuft, aktuell bedroht ist. Dem versucht US-Präsident Donald Trump stets entgegenzuwirken. Er ist überzeugt, dass die USA die Lage in der Straße von Hormus weiterhin unter Kontrolle haben. Auch das US-Militär betonte in seinem Post auf X: "Trotz des Angriffs verkehren weiterhin Handelsschiffe durch die Straße von Hormus (deren Hauptrouten nach wie vor minenfrei sind)".
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Hafenbehörde meldete gesunkenen Frachter
Bereits am Mittwoch hatte die Hafenbehörde in Singapur gemeldet, dass das Containerschiff "GFS PRIDE" in der Meerenge von Hormus von unbekannten Geschossen getroffen worden sei. Anschließend habe das Schiff Feuer gefangen und sei gesunken. Alle 21 Personen an Bord seien gerettet worden.
Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete über ein gesunkenes Containerschiff. Demnach sei der Frachter aber auf eine Seemine aufgefahren.
Zunehmende Angriffe auf Handelsschiffe
Iranische Streitkräfte attackieren zuletzt häufig Tankschiffe und Frachter vor der omanischen Küste. Die USA wollen den Handel mit Öl und Flüssiggas wieder ermöglichen und unterstützen daher dort zivile Handelsschiffe. Der Iran nennt die Route am Oman entlang "illegal".
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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