Vorwürfe gegen Andrew
Prinz Edward bricht Schweigen - Erstmals Äußerungen der britischen Royals zum Epstein-Skandal
Veröffentlicht:
von Jana Wejkum:newstime
Prinz Andrew: "Entzückt" über Epstein-Dinner
Videoclip • 01:04 Min • Ab 12
Zunächst reagierte er abweisend, dann antwortete er doch auf die Frage einer Journalistin. Wie geht das britische Königshaus mit dem Epstein-Skandal um?
Zum ersten Mal hat sich ein Mitglied der britischen Königsfamilie zu den Enthüllungen der jüngst veröffentlichten Epstein-Akten geäußert. Prinz Edward - Bruder sowohl von Prinz Andrew, der im Zuge des Epstein-Skandals sämtliche Titel und Auszeichnungen verloren hatte, als auch von König Charles - hob am Dienstag (3. Februar) im Rahmen des "World Governments Summit" in Dubai die Opfer des Skandals hervor.
Prinz Edward: "Wer sind die Opfer bei alldem?"
Als eine CNN-Journalistin ihn fragte, wie er mit den Veröffentlichungen umgehe, reagierte er zunächst abweisend: "Beim besten Willen: Ich bin mir nicht sicher, ob das Publikum hier auch nur im Geringsten daran interessiert ist." Das Publikum sei gekommen, um sich zu bilden und Probleme der Zukunft zu lösen.
Der Prinz lenkte jedoch ein: "Aber nein, ich denke, es ist wirklich wichtig, immer an die Opfer zu denken." Mit einer vielsagenden Geste fügte er hinzu: "Und wer sind die Opfer bei all dem?" Wen genau er mit der rhetorischen Frage meinte, wurde nicht klar.
Neue Epstein-Akten belasten Prinz Andrew
Die am Freitag (30. Januar) veröffentlichten Akten im Skandal um den Missbrauchstäter Jeffrey Epstein enthalten auch E-Mail-Verläufe, in denen sowohl Prinz Andrew als auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson mehrmals auftauchen. Sie soll jahrelang eine enge Freundschaft mit Epstein verbunden haben.
Der verstorbene Multimillionär Jeffrey Epstein hatte einen Missbrauchsring betrieben, dessen Opfer zahlreiche junge Frauen und Minderjährige waren. Prinz Andrew und Sarah Ferguson stritten bisher jegliches Fehlverhalten oder Kenntnis von Epsteins Machenschaften ab.
Mehr zu den Epstein-Akten:
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Knesset-Wahl
Gadi Eisenkot, der Anti-Netanjahu: Das sind seine Pläne für Israel

Angriff in Wohnung
Marburg: Mann ersticht eigenen Kampfhund, um Mutter zu retten

Mittwoch ab 12 Uhr
Israel-Wahlanalyse LIVE: Beendet Eisenkot die Netanjahu-Ära?

Großeinsatz
Neustadt am Rübenberge: Auto rast in Menschengruppe

Tödliche Viruskrankheit
Ebola-Epidemie im Kongo: Mehr als 10.000 Fälle registriert

Infos über Ausfälle und Umleitungen
Bombenfund blockiert ICE-Verkehr zwischen Hamburg und Berlin

