Angriff in Wohnung

Marburg: Mann ersticht eigenen Kampfhund, um Mutter zu retten

Veröffentlicht:

von Andrea Ege

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Wie Hunde die Gefühle von Menschen erkennen (19. Oktober)

Videoclip • 01:17 Min • Ab 12


Ein Hund hat eine 70-Jährige in Marburg so schwer verletzt, dass sie beinahe verblutete. Ihr Sohn wollte ihr helfen und wurde ebenfalls angegriffen. Daraufhin erstach er sein Tier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Staffordshire Bullterrier griff in Marburg Mutter und Sohn an.

  • Der Mann erstach seinen eigenen Staffordshire Bullterrier.

  • Warum das Tier aggressiv wurde, ist unklar.

Ein Staffordshire Bullterrier hat in Marburg eine 70-Jährige so schwer verletzt, dass sie nach Angaben der Polizei zu verbluten drohte. Als ihr 49 Jahre alter Sohn seiner Mutter helfen wollte, griff der Hund auch ihn an. Der Halter erstach daraufhin sein Tier mit einem Messer.

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Als ein Zeuge die Schreie hörte, verständigte er die Polizei. Die Beamten trafen noch vor den Rettungskräften ein und stoppten die Blutung am Arm der Frau, indem sie durch starkes Abbinden Druck ausübten. Durch das schnelle Eingreifen sei der Frau vermutlich das Leben gerettet worden, so die Polizei hinterher. Die Frau und ihr Sohn wurden in das Uniklinikum gebracht.

Ursache für Aggression des Hundes unklar

Warum der Hund plötzlich aggressiv wurde, ist bislang unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen habe es zuvor keine Vorfälle mit dem Tier gegeben, sagte ein Polizeisprecher der Hessenschau. Eine Erlaubnis zur Haltung des Kampfhundes lag demnach vor.

Falschmeldungen

Für Menschen außerhalb der Wohnung bestand nach Angaben der Ermittler:innen zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. In sozialen Medien kursierten offensichtlich dennoch Gerüchte, die einen anderen Grund für den Einsatz nannten. Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, diese Falschmeldungen nicht weiterzuverbreiten.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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