Iran-Konflikt
Bahrain: Drohnenangriff auf AWS-Rechenzentren soll zahlreiche Daten vernichtet haben
Veröffentlicht:
von Marie-Finn Bruker:newstime
Drohnen-Alarm: Deutschland schutzlos? (12. September)
Videoclip • 01:06 Min • Ab 12
Infolge eines iranischen Drohnenangriffs meldet Amazon Web Services massive Ausfälle: Mehrere Rechenzentren in Bahrain und den Arabischen Emiraten sollen betroffen sein. Einige der Daten gelten als endgültig verloren.
Bahrain ist weiterhin stark von den Spannungen mit dem Iran betroffen. Immer wieder musste die Luftabwehr des Golfstaats iranische Raketen- und Drohnenangriffe abwehren. Diesmal traf es mehrere Rechenzentren des Amazon Web Services (AWS). Wie das IT-Onlinemagazin "Golem" berichtet, sind einige Daten des Cloudanbieters durch den Angriff nun unwiederbringlich verloren.
Auch in den News:
Rechenzentren in Bahrain besonders betroffen
Laut der Servicemeldung der WS-Dienste vom Dienstag (15. September) seien der Standort ME-South-1 in Bahrain sowie ME-Central-1 in den Vereinigten Arabischen Emiraten betroffen. In Bahrain soll der Konzern alle Wiederherstellungsversuche aufgegeben haben. Bei den Systemen der Emirate betreffe dies nur die Verfügbarkeitszone MEC1-AZ2. In den Zonen MEC1-AZ1 und MEC1-AZ3 arbeite WS "Golem" zufolge an der Wiederherstellung der Daten.
Weiter heißt es, viele der Kund:innen hätten ihre Daten in den vergangenen Monaten bereits in andere Regionen übertragen oder aus Backups wiederhergestellt. Wer bei einer Verlagerung Hilfe brauche, dem stehe der AWS-Support zur Verfügung, wie Amazon in seiner Servicemeldung verspricht.
Verwendete Quellen:
Golem: "AWS gibt Datenrettung in zerstörten Rechenzentren auf"
AWS: "Service health - View the current and historical status of all AWS services"
Nachrichtenagentur dpa
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