Fake-Videos im Internet

Verfassungsschutz warnt: Bundeskanzler Friedrich Merz als neues Ziel russischer Falschmeldungen

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

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Wie Fake-Videos die Demokratie bedrohen (14. September)

Videoclip • 02:45 Min • Ab 12


Wer steckt hinter den Fake-Videos über Kanzler Merz? Der Verfassungsschutz beobachtete laut "Handelsblatt" eine Zunahme russischer Desinformation – die Namen der Verantwortlichen sind den Behörden bereits bekannt.

Seit einigen Wochen registriert der Verfassungsschutz eine Zunahme an Falschmeldungen mit Ursprung in Russland. Diesmal richten sich die in sozialen Medien wie X kursierenden Kampagnen gegen den Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Die in dem Zusammenhang genannten Namen sind dem Verfassungsschutz nur allzu bekannt.

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Bedrohung für die Demokratie?

"Seit Ende Juni 2026 hat sich die Frequenz der Aktivitäten weiter erhöht", zitiert das "Handelsblatt" das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Nach Angaben des Inlandsnachrichtendienstes handle es sich dabei vor allem um Videos, bei denen der Eindruck erweckt werde, sie stammten von bekannten Medien. Im Zentrum stehen laut Verfassungsschutz Falschbehauptungen rund um den Kanzler.

Generell gehe es bei den Kampagnen um "Verschärfung gesellschaftlicher Spannungen, die Untergrabung des Vertrauens in demokratische Prozesse und die Einflussnahme auf die politische Meinungs- und Willensbildung", so der Verfassungsschutz gegenüber dem "Handelsblatt". Weiter heißt es, einige der betroffenen Inhalte seien der sogenannten Matrjoschka-Kampagne zuzuordnen. Diese agierte bereits rund um die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Auch die zweite in diesem Kontext genannte Gruppierung "Storm-1516" ist bereits bekannt: Bereits bei der Bundestagswahl vom Februar 2025 hatte sie Desinformation verbreitet. Die Bundesregierung konnte diese schließlich ebenfalls der Russischen Föderation zuordnen.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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