Regen, Sturm, Hagel
Unwettergefahr: DWD warnt vor Starkregen und Gewittern
Veröffentlicht:
von Michael Reimers:newstime
UN warnt vor dauerhaftem Klima-Overshoot
Videoclip • 01:10 Min • Ab 12
Wetterwarnungen für Teile Deutschlands: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern, Sturmböen und möglichen Überflutungen.
In Teilen Deutschlands kann es am Mittwoch (16. September) ungemütlich und örtlich gefährlich werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Gewittern, Starkregen und stürmischen Böen. Besonders betroffen sind der Süden Bayerns sowie Regionen im Norden und Westen Deutschlands. Für den Süden Bayerns gilt am Mittwoch zwischen 14 und 23 Uhr die DWD-Warnstufe Orange. Dort sind lokal kräftige Gewitter mit Starkregen möglich. Dadurch können Straßen und Unterführungen rasch überflutet werden. Zudem besteht Aquaplaning-Gefahr. Der DWD rät, die Fahrweise den Wetterverhältnissen anzupassen und überflutete oder gefährdete Streckenabschnitte, insbesondere Unterführungen, zu meiden.
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Starkregen und Sturmböen erwartet
Am Abend und in der Nacht zum Donnerstag können die Gewitter an den Alpen und in Südostbayern in länger anhaltenden Regen übergehen. Innerhalb von zwölf Stunden sind dort Regenmengen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmeter möglich. Ein Teil davon kann laut DWD auch innerhalb weniger Stunden fallen. In der Nacht können sich außerdem vom Süden bis in die mittleren Landesteile stellenweise dichtere Nebelfelder bilden.
Auch andernorts wird es ungemütlich: In einem Streifen von der Eifel über die Lüneburger Heide bis zur Ostsee kann es zu Gewittern und kräftigem Regen kommen. Örtlich sind Starkregen, stürmische Böen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde und Hagel möglich. Im Laufe des Vormittags ziehen die Gewitter nach Osten und schwächen sich ab.
Am Nachmittag werden südlich davon – etwa zwischen dem Erzgebirge und den Alpen – weitere kräftige Gewitter erwartet. Dabei kann es Starkregen, Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde und Hagel geben. Vereinzelt sind auch unwetterartige Entwicklungen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde schnellen Böen, stärkeren Regenfällen und Hagelkörnern von bis zu zwei Zentimetern möglich.
In Teilen Hamburgs, Bremens sowie in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gilt die Warnstufe Gelb. Dort kann es zu Gewittern und starken WIndböen kommen. Der DWD empfiehlt, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden oder Schutz in Gebäuden zu suchen. Gewässer sollten gemieden und lose Gegenstände gesichert werden.
Verwendete Quellen:
Deutscher Wetterdienst
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