250 Stellen verloren
Wormland ist pleite: Herrenausstatter schließt fast alle Filialen
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von Jana Wejkum:newstime
Deutsche Wirtschaft: Rekordzahl an Insolvenzen (9. Dezember 2025)
Videoclip • 01:49 Min • Ab 12
Vor einem Jahr wurde Wormland aus der Insolvenz gerettet, jetzt ist endgültig Schluss. Nur zwei Filialen öffnen noch für den Abverkauf.
Für den insolventen Herrenausstatter Wormland ist die Hoffnung auf Rettung jetzt vorbei. Der vorläufige Gläubigerausschuss habe die Schließung des Unternehmens beschlossen, teilte Insolvenzverwalter Stephan Michels mit.
Alle 250 Mitarbeitenden verlieren ihren Job, die Mietverträge für die Ladenflächen werden gekündigt. Am Amtsgericht Osnabrück ist das Insolvenzverfahren über die Theo Wormland GmbH eröffnet worden.
Die acht Filialen des Herrensausstatters bleiben geschlossen. Nur in Hannover und Oberhausen dürfen sich Schnäppchenjäger:innen freuen: Dort werden die Warenbestände abverkauft.
Auch in den News:
Keine Einigung bei Mietverträgen
Erst vor einem Jahr wurde Wormland aus der Insolvenz gerettet. Dann stellte das Unternehmen im November 2025 erneut einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Zu gering sei die Nachfrage nach Herrenmode, hieß es. Der Betrieb ging zunächst weiter und Mitarbeitende erhielten ein Insolvenzgeld der Arbeitsagentur.
Zwar habe es laut Stephan Michels mehrere Interessent:innen gegeben, aber die Angebote seien versandet. Hauptgrund dafür sei die nicht gelöste Mietsituation: Interessent:innen und Vermieter:innen konnten sich nicht auf die Übernahme einzelner oder aller Mietverhältnisse einigen. Das Risiko sei den Gläubiger:innen am Ende zu hoch gewesen.
Sollte es wider Erwarten zu einer Einigung kommen, schließt der Insolvenzverwalter Gespräche zur Übernahme von Wormland-Standorten nicht aus.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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