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Warnstreiks in Hamburg: Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn
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von Michael Reimers:newstime
Verdi: Die Gewerkschaft hinter den Streiks
Videoclip • 01:33 Min • Ab 12
Hintergrund sind Tarifverhandlungen. Verdi ist unzufrieden über Arbeitgeberangebote - und hat deshalb zu Warnstreiks aufgerufen.
Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen haben in Hamburg Hunderte Beschäftigte aus dem Einzel-, Groß- und Außenhandel am Freitag (3. Juli) ihre Arbeit niedergelegt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hatte zu den Warnstreiks sowie einer zentralen Kundgebung aufgerufen, um den Forderungen nach mehr Geld Nachdruck zu verleihen.
Laut Angaben einer Verdi-Sprecherin nahmen rund 300 Personen an der Kundgebung in der Hansestadt teil. Darüber hinaus protestierten etwa 200 Beschäftigte direkt vor den betroffenen Unternehmen. Zu den bestreikten Betrieben gehören nach Gewerkschaftsangaben unter anderem bekannte Modehändler wie H&M, Lebensmittelketten wie Rewe und Großhändler wie Metro.
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Arbeitgeber erwarten kaum Einschränkungen
Trotz der Proteste rechnen die Arbeitgebervertreter:innen nicht mit gravierenden Folgen für die Kund:innen. Eine Sprecherin des Handelsverbands Nord erklärte zu den Aktionen, die Unternehmen erwarteten wie in der Vergangenheit keine nennenswerten Auswirkungen durch die Arbeitsniederlegungen.
Die Tarifverhandlungen für die rund 150.000 betroffenen Beschäftigten in Hamburg laufen bereits seit April. Verdi fordert übergreifend eine Lohnerhöhung von sieben Prozent. Bisherige Angebote der Arbeitgeberseite wurden von der Gewerkschaft als unzureichend abgelehnt, was in den vergangenen Wochen bereits mehrfach zu Warnstreiks führte.
Die Verhandlungen im Einzel- und Versandhandel sollen am nächsten Donnerstag fortgesetzt werden. Für den Groß- und Außenhandel ist die nächste Gesprächsrunde für den 11. August angesetzt.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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