Nicht nur Musk profitiert

Vom Schweißer zum Millionär: Börsengang macht Tausende SpaceX-Beschäftigte reich

Veröffentlicht:

von Babette Büchner

:newstime

Rekord-Börsengang von SpaceX

Videoclip • 30 Sek • Ab 12


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SpaceX schreibt mit einem Rekord-Börsengang Geschichte. Doch nicht nur Elon Musk dürfte jubeln – auch normale Beschäftigte seines Unternehmens haben Aktienoptionen bekommen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nicht nur Elon Musk profitiert enorm vom Börsengang seines Unternehmens SpaceX.

  • Auch tausende seiner Mitarbeiter werden über Nacht zu Millionären.

  • Der Grund: Sie haben sich ihre Arbeit bereits vor dem IPO durch Aktienoptionen vergüten lassen.

Der Börsengang von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX am heutigen Freitag (12. Juni) könnte Tausende Beschäftigte seines Unternehmens reich machen. Nicht nur Spitzenkräfte, sondern auch Mitarbeiter:innen in einfachen Jobs haben in den vergangenen Jahren Aktienanteile als Teil ihres Gehalts bekommen.

Selbst nach Silicon-Valley-Maßstäben sei es ungewöhnlich, wie weit nach unten in der Unternehmenshierarchie offenbar die Aktienzuteilungen reichen, schreibt "euronews.de". Unter den Glücklichen sind etwa Köch:innen und Schweißer:innen.

Auch wenn sich die Zahlen nicht nachprüfen lassen: Einige US-Medien gehen von rund 4.000 neuen Millionär:innen im gesamten Unternehmen aus. Die "New York Times" etwa schreibt, dass der frühere SpaceX-Ingenieur Trevor Hise in seinen zwölf Jahren als Mitarbeiter mehr als 100.000 Aktien bekommen hat. Allein mit dem Ausgabepreis von 135 Dollar pro Stück würde sein Vermögen auf mindestens 13,5 Millionen Dollar wachsen.

Am meisten dürfte aber SpaceX-Chef Elon Musk selbst von dem Börsengang profitieren. Er könnte nun gar zum ersten Billionär der Menschheitsgeschichte werden.

Was macht SpaceX überhaupt?

Die von Musk bereits 2002 gegründete Firma ist vor allem bekannt für ihre Raketen. Der Plan des Tech-Milliardärs war, die Kosten von Raketenstarts drastisch zu senken und irgendwann eine Kolonie auf dem Mars aufzubauen. Raumfahrt war damals die Domäne von Supermächten - und entsprechend wurden seine Aktivitäten zunächst belächelt.

Doch SpaceX gelang es, günstigere Raketen zu bauen - und sie auch noch wiederverwendbar zu machen, was die Kosten noch einmal senkte. Insbesondere seit der Einstellung des Space-Shuttle-Programms ist SpaceX aktuell praktisch unverzichtbar für die US-Raumfahrt und das Militär.

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Woraus besteht das SpaceX-Geschäft?

Den Großteil der Erlöse - rund elf Milliarden Dollar - erwirtschaftete im vergangenen Jahr der Satelliteninternet-Dienst Starlink. SpaceX brachte dafür rund 9.600 Satelliten in die Umlaufbahn. Aktuell braucht man meist noch spezielle Antennen und Empfangsgeräte am Boden, mit den nächsten Generationen der Technik sollen Smartphones verstärkt direkt auf das Netz aus dem All zugreifen können. Damit hätte man mobiles Internet auch überall dort, wo es kein Mobilfunk-Netz gibt.

Starlink kam Ende März auf gut zehn Millionen Kunden. Amazon baut einen Konkurrenzdienst auf, hat aber noch deutlich weniger Satelliten. Vor einigen Monaten ließ Musk zudem SpaceX seine KI-Firma xAI übernehmen, in der zuvor auch die Online-Plattform X aufging.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

nytimes.com: SpaceX’s I.P.O. Could Turn 4,400 Employees Into Millionaires

euronews.com: From welder to wealthy: SpaceX IPO could make thousands of employees millionaires

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