Schütze deine Daten
Verbraucherzentrale warnt vor Betrugsmasche per Anruf: Dieses Hilfsangebot solltest du besser nicht annehmen!
Veröffentlicht:
von Marie-Finn Bruker:newstime
Vorsicht vor Fake-Anruf der Verbraucherzentrale
Videoclip • 01:05 Min • Ab 12
Anruf von der Verbraucherzentrale? Der Verband selbst warnt: Das könnte eine aktuell kursierende Betrugsmasche sein. Wie man die Täuschung erkennt – und was Betroffene im Ernstfall tun können.
Das Wichtigste in Kürze
Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der bei einem Anruf im Namen des Verbands Hilfe angeboten wird.
Anschließend sollen Kund:innen sensible Daten auf einer gefälschten Website eingeben.
Wer einen solchen Anruf vermutet, sollte direkt auflegen und keine persönlichen Informationen preisgeben.
Dieses telefonische Hilfsangebot solltest du besser nicht annehmen: Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor einer neuen Betrugsmasche, in der Personen vermeintlich im Namen des Verbands Kund:innen ihre Hilfe anbieten – aber nur gegen die eigenen Daten.
Auch in den News:
Angerufene Personen sollen anschließend eine gefälschte Website besuchen, um dort persönliche Informationen wie den Namen, die Telefonnummer oder die Mailadresse anzugeben. Auf der Seite sollen die Betrüger:innen mit dem Logo und der Aufmachung der Verbraucherzentrale, ähnlichen Informationstexten sowie einer entsprechenden URL Betroffene täuschen.
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gibt Hinweise und Tipps, wie man eine solche Täuschung erkennen kann:
Fehlendes Impressum
Keine Informationen zu Beratungsangeboten
Design der alten Verbraucherzentrale-Homepage
Verbraucherzentralen rufen Verbraucher:innen nicht einfach für Hilfs- oder Beratungsangebote an.
Sie fordern auch nicht dazu auf, Daten auf der Homepage preiszugeben.
Das können Betroffene tun
Zuletzt hatte die Verbraucherzentrale vor einer Betrugsmasche mit falschen Mails des Online-Portals Elster gewarnt. Bei dem aktuell kursierenden Täuschungsversuch wird empfohlen, etwaige Anrufe umgehend zu beenden oder im Zweifelsfall bei der zuständigen Verbraucherzentrale nachzufragen. Falls man bereits Daten auf der falschen Website preisgegeben hat, rät der Verband dringend dazu, das Konto im Blick zu behalten. Im Falle unbekannter Abbuchungen solle sich direkt an die Bank gewendet oder gegebenenfalls sogar Strafanzeige erstattet werden.
Verwendete Quellen:
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: "Versuchter Datenklau im Namen der Verbraucherzentrale"
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