Wegen China-Nähe

Polestar vor dem Aus in den USA: Trump-Regierung verbannt E-Auto-Marke aus dem Markt

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

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Immer mehr E-Autos in Deutschland (28. Mai)

Videoclip • 01:32 Min • Ab 12


Drastischer Schritt aus Washington: Die Trump-Regierung zieht der E-Auto-Marke Polestar den Stecker. Wie reagiert der schwedisch-chinesische Hersteller?

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Trump-Regierung verhängt ab 2027 ein Verkaufsverbot für Polestar in den USA.

  • Washington begründet den Schritt mit Sicherheitsrisiken durch die chinesische Kontrolle des Unternehmens.

  • Der Autobauer will seinen Fokus daher künftig komplett auf den europäischen Markt verlagern.

Der schwedische Elektroautobauer Polestar macht das Geschäft in den USA bald dicht. Ab dem Modelljahr 2027 darf das vom chinesischen Geely-Konzern kontrollierte Unternehmen keine neuen Fahrzeuge mehr auf dem amerikanischen Markt verkaufen.

Das US-Handelsministerium verweigerte Polestar die erforderliche Genehmigung nach der sogenannten Connected Vehicle Rule – eine Regelung, die den Import und Verkauf vernetzter Fahrzeuge mit Bezug zu China oder Russland stark einschränkt.

Polestar eine Gefahr für die US-Sicherheit?

Washington begründet die Entscheidung mit Risiken für die nationale Sicherheit, insbesondere beim Zugriff auf Fahrzeugdaten und vernetzte Systeme. Die Maßnahme trifft Polestar besonders hart, da sie auch für in den USA produzierte Fahrzeuge gilt – das Unternehmen fertigt Modelle im Volvo-Werk in South Carolina.

Lediglich bereits vorhandene Bestände der Modelle Polestar 3 und Polestar 4 dürfen noch verkauft werden. Danach ist Schluss mit dem amerikanischen Geschäft, das zuletzt ohnehin rückläufig war: Im ersten Quartal 2026 stammten bereits 94 Prozent der Verkäufe aus Märkten außerhalb der USA.

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Europa rückt in den Fokus

Als Reaktion auf den Rauswurf will sich Polestar künftig stärker auf Europa konzentrieren. Dort erzielt das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits knapp 80 Prozent seiner Verkäufe. Seinen Hauptsitz hat das an der US-Börse Nasdaq notierte Unternehmen im schwedischen Göteborg.

Die Entscheidung der US-Regierung fügt sich in eine härtere Linie gegenüber chinesischen Elektroautos und vernetzter Fahrzeugtechnik ein. Washington will solche Fahrzeuge und Komponenten wegen Sicherheitsbedenken verstärkt vom eigenen Markt fernhalten. Auch in Europa gibt es seit längerem eine Debatte über den Umgang mit China. Im April hatte etwa die EU-Handelskammer wegen der Abhängigkeit von dem asiatischen Land Alarm geschlagen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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