Sorge um Nahost-Eskalation
Ölpreise schießen nach Iran-Angriffen wieder hoch
Aktualisiert:
von Jacqueline Bittl:newstime
Israel greift Ziele im Iran an
Videoclip • 01:35 Min • Ab 12
Neue Raketenangriffe im Nahen Osten verunsichern die Märkte. Der Ölpreis legt spürbar zu – und Anleger:innen fürchten eine Eskalation mit globalen Folgen.
Nach neuen Angriffen des Irans auf Israel sind die Ölpreise deutlich gestiegen, denn die jüngsten Eskalation im Nahen Osten setzen den Rohölmarkt erneut unter Spannung. Die weltweite Referenzsorte Brent zur Lieferung im August lag am frühen Montagmorgen (8. Juni) bei rund 97 US‑Dollar pro Barrel – ein Plus von etwa vier Prozent gegenüber dem Ende der Vorwoche.
Auch in den News:
Sorge um Nahost-Eskalation und globale Energieversorgung wächst
Ursache könnte laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ein Raketenbeschuss aus dem Iran auf israelisches Gebiet am Sonntagabend (7. Juni) sein. Es handelte sich um die ersten derartigen Angriffe seit rund zwei Monaten. Teheran reagierte damit offenbar auf israelische Militäraktionen gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon.
Die neuen Spannungen schüren auch Sorgen um die globale Energieversorgung. Laut dpa steht zudem ein mögliches diplomatisches Abkommen zwischen dem Iran und den USA auf dem Spiel. Bereits zu Jahresbeginn erschütterte die Eskalation im Nahen Osten den Ölmarkt stark: Der Brent-Preis kletterte zeitweise auf über 120 US‑Dollar pro Barrel.
Besonders brisant bleibt die strategisch wichtige Straße von Hormus, über die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels läuft. Die USA setzen zur Lösung des Konflikts mit dem Iran um die Straße von Hormus auf Unterstützung von China und fordern Staatschef Xi Jinping zum Handeln auf.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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