Leergut-Krise

"Logistik-Engpass" in Mineralwasser-Branche: Was das mit der Hitzewelle zu tun hat

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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44 Mineralwasser im Test: Das ist der Sieger (24. Juni)

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Seit Ende Juni fehlen den Abfüllern die Flaschen. Verbraucher:innen trinken bei der aktuellen Hitze mehr, aber geben weniger zurück. Das sagen Branchen-Vertreter:innen.

Die anhaltende Hitzewelle bringt Deutschlands Mineralwasser-Abfüller in Bedrängnis. Während die Deutschen bei den hohen Temperaturen deutlich mehr Wasser trinken und entsprechend mehr Flaschen kaufen, bleiben die leeren Gebinde in den Haushalten. Das Ergebnis: ein Logistik-Engpass, der die Branche der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge seit rund sechs Wochen beschäftigt.

Die Sprecherin des Verbands Deutscher Mineralbrunnen beschreibt die Situation gegenüber der dpa als "kleinen Stau" im Pfandsystem. Die Verbraucher:innen bringen Flaschen und Kästen trotz erhöhten Konsums nicht häufiger zurück als sonst – ein Phänomen, das die gesamte Lieferkette unter Druck setzt.

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Großhändler stemmen erhöhten Warenumschlag

Besonders die Getränkegroßhändler, die zwischen Abfüllern und Einzelhandel vermitteln, spüren die Auswirkungen. Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels sieht die größte Herausforderung darin, den stark gestiegenen Warenumschlag logistisch zu bewältigen. Entscheidend sei, dass das Leergut möglichst schnell wieder in den Kreislauf zurückgeführt werde.

Immerhin: Die Großhändler hatten sich vorbereitet und ihre Lagerbestände vor dem Sommer erhöht. Versorgungsengpässe rechnet der Verband daher nicht.

Keine Panik, aber Appell an Verbraucher

Von einem Versorgungsengpass will auch der Verband Deutscher Mineralbrunnen nicht sprechen. Lediglich einzelne Marken könnten für kurze Zeit nicht verfügbar sein, räumt die Verbandssprecherin ein. Dennoch appelliert die Branche an die Verbraucher:innen, ihre Pfandflaschen und -kästen zeitnah zurückzubringen. Der Deutsche Brauer-Bund gibt sich derweil gelassen: Der Nachschub mit Leergut sei gesichert, Engpässe seien nicht bekannt.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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