Tourismus

Handtuch raus, Platz gesichert? Kroatien geht gegen reservierte Strandplätze vor

Veröffentlicht:

von Sophie Anzer

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Kroatien kämpft gegen Handtuch-Reservierer

Videoclip • 55 Sek • Ab 12


Wer morgens ein Handtuch auf die Liege legt und erst Stunden später zum Strand kommt, muss in einigen kroatischen Küstenorten inzwischen damit rechnen, seinen Platz wieder zu verlieren. Auch ungenutzte kommerzielle Liegen sorgen für Diskussionen.

Schluss mit reservierten Schattenplätzen

In beliebten Küstenorten Kroatiens gehen Gemeinden zunehmend gegen Strandplätze vor, die schon früh am Morgen mit Handtüchern blockiert werden. In Makarska und Sveti Filip sammeln kommunale Reinigungskräfte solche Handtücher teilweise wieder ein.

Die Idee dahinter: Strandplätze sollen nicht stundenlang reserviert werden können, obwohl die Urlauber:innen, die sie mit Handtüchern markieren, noch gar nicht vor Ort sind. Wer tatsächlich am Strand entspannen möchte, soll die Flächen auch nutzen können.

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Auch Sonnenliegen sorgen für Streit

Nicht nur private Platzhalter sorgen für Diskussionen. Auch kommerziell aufgestellte Sonnenliegen können große Teile eines Strandes blockieren. In Supetar auf der Insel Brač fordert Bürgermeisterin Ivana Markovic deshalb, ungenutzte Liegen nicht über den gesamten Strand zu verteilen, sondern sie zu stapeln.

Dabei ist die Rechtslage grundsätzlich klar: Meer und Strände gelten in Kroatien als öffentliches Gut. Hotels, Cafés und Clubs dürfen Badegäste grundsätzlich nicht dazu zwingen, Sonnenliegen oder Sonnenschirme zu mieten.

Für Urlauber:innen bedeutet das: Wer einen Strand besucht, sollte sich nicht darauf verlassen, einen Platz bereits Stunden vorher mit einem Handtuch sichern zu können.

An einem anderen Urlaubsort in Kroatien wurde vor wenigen Tagen ein Schatz entdeckt.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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